Sexualdelikt am Bahnhof Vergewaltigung am Bahnhof Pfaffenhofen: Polizei veröffentlicht Täterbeschreibung nach Sexualdelikt

25. Februar 2026 | 06:43 Uhr |

Sexualdelikt am Bahnhof: Frau in Pfaffenhofen vergewaltigt – Polizei fahndet nach Täter
Pfaffenhofen: Polizei veröffentlicht Täterbeschreibung nach Vergewaltigung am Bahnhof – Kripo Ingolstadt bittet um Hinweise

Pfaffenhofen an der Ilm – Am Bahnhof der oberbayerischen Kreisstadt ist eine 42-jährige Frau in der Nacht Opfer einer Vergewaltigung geworden. Der Täter flüchtete unerkannt. Die Polizei hat eine detaillierte Beschreibung veröffentlicht und sucht dringend Zeugen, die den Mann im Bus, im Zug oder am Bahnhof gesehen haben.

Pfaffenhofen an der Ilm, 25. Februar – Es ist kurz nach Mitternacht, als am Bahnhof Pfaffenhofen an der Ilm ein schweres Verbrechen geschieht. Eine 42-jährige Frau wird dort von einem bislang unbekannten Mann überwältigt und vergewaltigt. Wenige Minuten später gelingt ihr die Flucht. Der Täter entkommt. Seitdem ermittelt die Kriminalpolizei Ingolstadt wegen eines Sexualdelikts – und bittet die Öffentlichkeit um Mithilfe.

Der Weg bis zum Bahnhof Pfaffenhofen

Nach bisherigen Erkenntnissen begann die Begegnung nicht in Pfaffenhofen, sondern in Ingolstadt. Am späten Montagabend, gegen 22.45 Uhr, stiegen die 42-Jährige und der spätere Täter am Rathausplatz in Ingolstadt in einen Bus der Linie N14. Ziel war zunächst Zuchering beziehungsweise Hagau. Beide standen während der Fahrt im Bus. Schon dort soll es nach Angaben der Ermittler zu körperlichen Annäherungen gekommen sein – der Mann habe die Frau unvermittelt angefasst und bedrängt.

Im weiteren Verlauf wechselten beide in einen Zug in Richtung Pfaffenhofen beziehungsweise München. Auch während der Zugfahrt setzte sich das Verhalten offenbar fort. Konkrete Details dazu veröffentlichten die Ermittlungsbehörden nicht, doch sie sprechen von weiteren Übergriffen. Gegen 23.15 Uhr verließen beide Personen zunächst einen Zug am Hauptbahnhof Ingolstadt. Später, im Zeitraum bis etwa 0.45 Uhr, bestiegen sie erneut einen Zug – diesmal mit Ziel Pfaffenhofen an der Ilm.

Was sich anschließend am Bahnhof Pfaffenhofen abspielte, markiert den dramatischen Höhepunkt der Nacht.

Vergewaltigung am Bahnhof Pfaffenhofen

Nach der Ankunft in Pfaffenhofen begaben sich die beiden Personen in den Bereich der Fahrradabstellplätze. Dort, abseits der Bahnsteige und des regulären Publikumsverkehrs, kam es zu der Tat. Der Mann überwältigte die Frau, schlug auf sie ein und vergewaltigte sie unter freiem Himmel. Die Ermittler sprechen von einem gewaltsamen Vorgehen.

Erst als sich das Opfer regungslos stellte, ließ der Täter von ihr ab. Ob er davon ausging, die Frau sei bewusstlos oder schwer verletzt, ist Gegenstand der Ermittlungen. Fest steht: Der Mann flüchtete in unbekannte Richtung und konnte bislang nicht identifiziert werden.

Die 42-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Trotz des Schocks und der körperlichen Attacke gelang es ihr, den Tatort zu verlassen. Sie lief in Richtung Münchener Straße, der Bundesstraße 13, und schaffte es dort, ein vorbeifahrendes Fahrzeug anzuhalten. Der Fahrer reagierte umgehend und verständigte die Polizei.

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Wenig später trafen die Einsatzkräfte ein. Die Kriminalpolizei Ingolstadt übernahm die Ermittlungen wegen Vergewaltigung.

Täterbeschreibung: Polizei bittet um Hinweise

Um die Fahndung zu unterstützen, veröffentlichte die Polizei eine detaillierte Beschreibung des Tatverdächtigen. Der Mann wird als dunkelhäutig beschrieben. Zum Zeitpunkt der Tat soll er folgende Kleidung getragen haben:

  • einen weißen Hoodie mit dunklem Brustaufdruck,
  • darüber eine Jeansjacke,
  • eine schwarze Jogginghose,
  • weiße Turnschuhe,
  • sowie eine grau-orangefarbene Baseball-Cap.

Die Ermittler gehen davon aus, dass der Mann bereits vor der Tat im öffentlichen Raum aufgefallen sein könnte – etwa im Bus der Linie N14, am Rathausplatz in Ingolstadt oder im Zug in Richtung Pfaffenhofen. Auch Beobachtungen am Bahnhof Pfaffenhofen selbst könnten entscheidend sein.

Die Polizei appelliert daher ausdrücklich an mögliche Zeugen, sich zu melden. Jede Wahrnehmung aus dem relevanten Zeitraum könne für die Aufklärung der Vergewaltigung am Bahnhof Pfaffenhofen von Bedeutung sein – selbst wenn sie auf den ersten Blick unbedeutend erscheine.

Ermittlungen der Kripo Ingolstadt

Die Kriminalpolizei Ingolstadt hat unmittelbar nach Bekanntwerden der Tat eine Fahndung eingeleitet. Ob Spuren am Tatort gesichert werden konnten, teilten die Behörden nicht im Detail mit. Klar ist jedoch: Neben der Auswertung möglicher Zeugenaussagen werden auch technische Ermittlungsansätze geprüft. Dazu zählen etwa Videoaufzeichnungen im öffentlichen Raum oder in Verkehrsmitteln, sofern vorhanden.

Im Fokus steht die Rekonstruktion des gesamten Bewegungsablaufs: vom Einstieg in den Bus in Ingolstadt über die Zugfahrt bis hin zur Tat am Bahnhof Pfaffenhofen. Die Ermittler prüfen zudem, ob der Tatverdächtige möglicherweise bereits polizeilich in Erscheinung getreten ist oder ob es Hinweise auf weitere, vergleichbare Delikte gibt.

Bislang befindet sich der Mann auf freiem Fuß.

Öffentlicher Raum und Sicherheitslage

Die Vergewaltigung am Bahnhof Pfaffenhofen hat in der Region spürbare Unruhe ausgelöst. Bahnhöfe gelten als zentrale Verkehrsknotenpunkte – tagsüber belebt, nachts oft nur spärlich frequentiert. Der Bereich der Fahrradabstellplätze, in dem die Tat stattfand, liegt etwas abseits der Hauptwege.

Der Fall lenkt den Blick erneut auf die Frage nach Sicherheit im öffentlichen Raum, insbesondere an Bahnstationen und in nächtlichen Verkehrsmitteln. Auch wenn die Ermittlungen noch laufen und Details zur genauen Situation am Tatort nicht veröffentlicht wurden, steht fest: Die Tat ereignete sich an einem Ort, der für viele Menschen alltäglich ist.

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Polizei und Sicherheitsbehörden betonen, dass sie Hinweisen konsequent nachgehen. Konkrete Maßnahmen oder Veränderungen wurden bislang nicht angekündigt. Der Schwerpunkt liegt derzeit auf der Aufklärung des Verbrechens und der Identifizierung des Tatverdächtigen.

Was bislang bekannt ist – und was nicht

Der derzeitige Ermittlungsstand lässt sich in zentralen Punkten zusammenfassen:

  • Die Tat ereignete sich in der Nacht am Bahnhof Pfaffenhofen an der Ilm.
  • Das Opfer ist 42 Jahre alt und erlitt leichte Verletzungen.
  • Der Täter ist flüchtig.
  • Die Kriminalpolizei Ingolstadt ermittelt wegen Vergewaltigung.
  • Es liegt eine konkrete Täterbeschreibung vor.

Unklar ist bislang, ob sich Täter und Opfer vor dem Einstieg in den Bus kannten oder ob es sich um eine zufällige Begegnung handelte. Auch zu möglichen Vorbeziehungen machten die Behörden keine Angaben. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf die Tatnacht und die Bewegungen der Beteiligten.

Die Bedeutung von Zeugenhinweisen

In Fällen wie der Vergewaltigung am Bahnhof Pfaffenhofen spielen Zeugenaussagen häufig eine zentrale Rolle. Personen, die sich zur fraglichen Zeit im Bus der Linie N14, am Rathausplatz in Ingolstadt oder im Zug nach Pfaffenhofen aufhielten, könnten den Tatverdächtigen gesehen haben – möglicherweise ohne dessen spätere Rolle zu kennen.

Auch wer den Mann am Bahnhof Pfaffenhofen beobachtet hat, etwa in der Nähe der Fahrradständer oder auf dem Weg in Richtung Münchener Straße, kann für die Ermittlungen wichtig sein. Die Polizei betont, dass selbst kleine Details – Kleidung, Verhalten, Begleitpersonen – entscheidende Hinweise liefern könnten.

Ein widerwärtiges  Verbrechen

Für die 42-jährige Frau wird die Nacht am Bahnhof Pfaffenhofen an der Ilm nicht folgenlos bleiben. Neben den körperlichen Verletzungen steht vor allem die psychische Belastung im Raum, die ein solches Sexualdelikt regelmäßig mit sich bringt. Über konkrete Unterstützungsangebote äußerten sich die Behörden nicht, doch in vergleichbaren Fällen werden Betroffene medizinisch und psychologisch betreut.

Die Ermittlungen laufen weiter. Die Polizei hofft, dass die Veröffentlichung der Täterbeschreibung neue Hinweise bringt und die Vergewaltigung am Bahnhof Pfaffenhofen aufgeklärt werden kann. Bis dahin bleibt die Frage offen, wer der Mann ist, der in jener Nacht die Tat beging – und wo er sich nun aufhält.

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Als Autor für das Magazin "Nah am digitalen Rand" verbinde ich meine Germanistik-Expertise mit einem unstillbaren Interesse für redaktionell spannende Themen. Meine Leidenschaft gilt der Erforschung und dem Verständnis der digitalen Evolution unserer Sprache, ein Bereich, der mich stets zu tiefgründigen Analysen und Artikeln inspiriert.