Dortmund, 15. Juni 2025, 11:00 Uhr – Die Spannung war greifbar, als im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund die Auslosung der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals 2025/26 über die Bühne ging. Unter den Augen von Funktionären, Fans und Medienvertretern wurden die Paarungen gezogen, die den Startschuss für eine neue, emotionale Pokalsaison setzen. Die Ziehung, live im ZDF übertragen, stellte nicht nur für Amateurvereine einen Höhepunkt dar – auch die Bundesligisten blickten gespannt auf ihre Gegner. Als Losfee agierte in diesem Jahr der deutsche Sprinter Owen Ansah, der gemeinsam mit DFB-Vizepräsident Peter Frymuth und Moderatorin Lili Engels durch die Zeremonie führte.
Der Modus der Auslosung: Zwei Lostöpfe, große Chancen
Wie bereits in den vergangenen Jahren, wurde die 1. Hauptrunde des traditionsreichen Wettbewerbs in zwei Lostöpfen gezogen. Dieses Verfahren stellt sicher, dass Amateur- und unterklassige Teams gegen höherklassige Gegner antreten dürfen – häufig in ausverkauften Stadien und vor laufenden Kameras.Lostopf 1 – Die Außenseiter mit Heimrecht
Im ersten Topf befanden sich die 24 Landespokalsieger, ergänzt durch die vier bestplatzierten Mannschaften der 3. Liga sowie die vier letztplatzierten Teams der vergangenen Zweitligasaison. Diese 32 Vereine wurden sämtlich als Heimteams ausgelost, was ihnen – neben der öffentlichen Aufmerksamkeit – auch wirtschaftliche Vorteile verschafft. In kleinen Stadien mit oft leidenschaftlichem Publikum treffen sie nun auf nationale Fußballgrößen.Lostopf 2 – Die Favoriten aus den oberen Ligen
Dem zweiten Lostopf gehörten die 18 Bundesligisten sowie die 14 bestplatzierten Zweitligisten der Vorsaison an. Für diese Teams beginnt mit der ersten Pokalrunde eine neue Titeljagd – häufig unter dem Druck, eine Blamage gegen ein unterklassiges Team zu vermeiden.Ein Blick auf die Losfee: Owen Ansah
Die Rolle der Losfee übernahm der Leichtathlet Owen Ansah, ein aufstrebender Sprinter, der 2024 bei den Europameisterschaften für Furore sorgte. Seine Aufgabe: unter Millionenaugen Paarungen zu ziehen, die nicht nur sportlich, sondern auch emotional Brisanz versprechen. Mit klaren Bewegungen und ruhiger Hand sorgte er für faire Bedingungen – und für die ein oder andere Überraschung.Die Rolle der Medien: Live-Übertragung und digitale Begleitung
Das ZDF zeigte die Auslosung live und ermöglichte Fußballfans in ganz Deutschland, hautnah dabei zu sein. Über die ZDF-Mediathek konnte die Veranstaltung auch per Livestream verfolgt werden. Zusätzlich berichteten zahlreiche Portale im Liveticker, darunter Sportplattformen und Vereinsseiten. Diese mediale Präsenz unterstreicht den Stellenwert des DFB-Pokals im deutschen Fußball.Rahmenkalender der Pokalsaison 2025/26
Der DFB veröffentlichte gleichzeitig mit der Auslosung auch den offiziellen Rahmenterminplan für die kommende Pokalsaison. Die erste Runde ist für das Wochenende vom 15. bis 18. August 2025 angesetzt. Nachholtermine für Teams, die aufgrund europäischer Wettbewerbe verhindert sind, wurden für den 26. und 27. August vorgesehen.| Runde | Termin |
|---|---|
| 1. Hauptrunde | 15.–18. August 2025 (Nachholspiele: 26./27. August) |
| 2. Runde | 28./29. Oktober 2025 |
| Achtelfinale | 16./17. Dezember 2025 |
| Viertelfinale | 4./5. Februar 2026 |
| Halbfinale | 1./2. April 2026 |
| Finale | 23. Mai 2026, Olympiastadion Berlin |
Der Titelverteidiger: VfB Stuttgart
Als amtierender Pokalsieger geht der VfB Stuttgart in die neue Saison. Die Schwaben setzten sich im Finale am 24. Mai 2025 gegen Arminia Bielefeld mit 4:2 durch und sicherten sich nach einem starken Auftritt den begehrten Pokal. Für den VfB war es der sechste Pokalsieg der Vereinsgeschichte und ein emotionaler Abschluss einer erfolgreichen Spielzeit.Zitat von VfB-Kapitän Waldemar Anton nach dem Finale: „Dieser Pokal zeigt, was mit Leidenschaft und Teamgeist möglich ist. Wir wollen ihn in der kommenden Saison verteidigen.“
Welche Paarungen sorgen für Aufsehen?
Wie in jeder Pokalsaison gibt es auch dieses Jahr Duelle, die Fußballherzen höherschlagen lassen. Besonders kleinere Vereine aus der Regionalliga oder 3. Liga hoffen auf ein Traumlos – idealerweise gegen den FC Bayern München oder Borussia Dortmund. Diese Partien garantieren volle Stadien und große mediale Aufmerksamkeit. Gleichzeitig bleibt der Pokal ein Ort für Sensationen und unerwartete Wendungen. Man denke nur an vergangene Überraschungssiege von Viertligisten über Erstligisten – die Magie des Pokals lebt.Beispiele für potenzielle Highlights:
- Ein Regionalligist gegen den Titelverteidiger VfB Stuttgart
- Ein traditionsreicher Landespokal-Sieger wie Rot-Weiss Essen gegen den FC Bayern
- Ein Drittligist wie Dynamo Dresden gegen einen Bundesliga-Aufsteiger





















