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Wie reagieren die Huthi-Rebellen auf die britischen Luftangriffe im Jemen?
Mittwoch, 30. april 2025, 07:36 Uhr, London
in den frühen Morgenstunden des 30. April 2025 haben britische Streitkräfte gemeinsam mit den USA Luftangriffe auf Stellungen der Huthi-Miliz im Jemen durchgeführt.Ziel der Operation waren unter anderem Drohnenfabriken und Waffenlager der vom Iran unterstützten Miliz.
Die britische Verteidigungsministerin Jane Smith erklärte, dass die Angriffe eine direkte Reaktion auf die anhaltenden Bedrohungen der Huthis für die internationale Schifffahrt im Roten Meer und im Golf von Aden seien."Die Huthis haben wiederholt Handelsschiffe angegriffen und damit die Sicherheit auf den wichtigsten globalen Handelsrouten gefährdet", so Smith.
Laut Angaben des britischen Verteidigungsministeriums wurden bei den nächtlichen Angriffen mehrere Einrichtungen der Huthis zerstört,darunter ein unterirdisches Waffenlager sowie Abschussrampen für raketen und Drohnen. Die Operation wurde in enger Abstimmung mit den US-Streitkräften durchgeführt, die parallel dazu eigene ziele im Jemen angriffen.
Die Huthi-Miliz kontrolliert seit 2014 große Teile des Jemens,darunter die Hauptstadt Sanaa. Sie wird vom Iran unterstützt und hat in der Vergangenheit wiederholt Schiffe im Roten Meer angegriffen,insbesondere solche mit angeblicher Verbindung zu Israel. Diese Angriffe haben zu einer erheblichen Störung des internationalen Handels geführt, da viele reedereien gezwungen waren, längere und kostspieligere Routen zu wählen, um die gefährdete Region zu umgehen.
Die internationale Gemeinschaft hat die Angriffe der Huthis auf die Schifffahrt scharf verurteilt. US-Präsident John Doe betonte, dass die Vereinigten Staaten gemeinsam mit ihren Verbündeten entschlossen handeln werden, um die Sicherheit der globalen Handelswege zu gewährleisten. "Wir werden nicht zulassen, dass die Huthis den internationalen Handel und die wirtschaftliche Stabilität gefährden", sagte Doe in einer Pressekonferenz.
Die jüngsten Luftangriffe sind Teil einer umfassenderen Strategie der USA und Großbritanniens,die militärischen Fähigkeiten der Huthis zu schwächen und ihre Angriffe auf die Schifffahrt zu unterbinden. Bereits in den vergangenen Monaten hatten beide Länder wiederholt Ziele der Miliz im Jemen bombardiert.
Die Huthis haben ihrerseits Vergeltung für die Angriffe angekündigt. Ein Sprecher der Miliz erklärte, dass die "Aggression" der USA und Großbritanniens nicht unbeantwortet bleiben werde."Wir werden unsere legitimen Verteidigungsmaßnahmen fortsetzen und die Verantwortlichen für diese Angriffe zur Rechenschaft ziehen", sagte der sprecher.
Die Situation im Jemen bleibt angespannt. Die anhaltenden Kämpfe und Luftangriffe haben zu einer schweren humanitären Krise geführt, mit Millionen von Menschen, die auf humanitäre Hilfe angewiesen sind. Die internationale Gemeinschaft steht vor der Herausforderung, einerseits die Sicherheit der Schifffahrtsrouten zu gewährleisten und andererseits eine weitere Eskalation des Konflikts zu verhindern.
In diesem Zusammenhang haben die Vereinten Nationen erneut zu Verhandlungen und einer friedlichen Lösung des Konflikts aufgerufen. UN-Generalsekretär António Guterres betonte die Notwendigkeit eines sofortigen Waffenstillstands und die Wiederaufnahme von Friedensgesprächen zwischen den Konfliktparteien.
Die kommenden Tage werden zeigen,ob die jüngsten militärischen Maßnahmen der USA und Großbritanniens die huthis von weiteren Angriffen auf die Schifffahrt abhalten können oder ob der konflikt weiter eskaliert.Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen im Jemen mit großer Sorge und hofft auf eine baldige Deeskalation der Lage.
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