VfB Stuttgart: So sieht die Startelf von Sebastian Hoeneß zum Bundesliga-Auftakt aus

In Stuttgart
August 30, 2025

Stuttgart – Der VfB Stuttgart eröffnet seine Bundesliga-Heimsaison mit Spannung und einigen personellen Sorgen. Trainer Sebastian Hoeneß muss gegen Borussia Mönchengladbach auf wichtige Spieler verzichten, setzt aber zugleich ein klares Signal der Stärke. Die neu formierte Startelf zeigt, wie der VfB trotz Ausfällen und Transferabgängen ambitioniert in die neue Saison geht.

Ein besonderer Auftakt in der MHPArena

Das erste Heimspiel einer Saison ist für Fans und Spieler immer ein besonderer Moment. In Stuttgart kommt dieses Jahr ein weiterer Faktor hinzu: Das Jubiläum „100 Jahre Brustring“ verleiht der Partie einen festlichen Rahmen. Rund um die MHPArena wird eine große Feier erwartet, bei der die Fans in Rot und Weiß eine eindrucksvolle Kulisse bilden. Schon im Vorfeld sprachen Anhänger davon, dass „ganz Cannstatt in den Vereinsfarben erstrahlen“ werde. Dieses emotionale Umfeld erhöht den Druck, aber auch die Motivation für die Mannschaft von Sebastian Hoeneß.

Die Ausgangslage vor dem Spiel

Der VfB startet mit einer bitteren Niederlage bei Union Berlin in die neue Bundesliga-Saison. Borussia Mönchengladbach kam im Gegensatz dazu mit einem 0:0 gegen den HSV auswärts zu einem Punkt. Beide Teams stehen also unter Druck, den ersten Sieg einzufahren. Besonders für den VfB gilt es, eine schnelle Antwort zu geben und die Fans nicht nur mit Feierlichkeiten, sondern auch mit sportlichem Erfolg zu begeistern.

Die personellen Herausforderungen für Sebastian Hoeneß

Schon in der Vorbereitung auf das Heimspiel gegen Gladbach wurde deutlich, dass Hoeneß mit erheblichen Verletzungssorgen zu kämpfen hat. Mehrere Spieler fallen verletzt oder angeschlagen aus:

  • Luca Jaquez (Nasenbeinbruch)
  • Jeff Chabot (Adduktorenprobleme)
  • Ameen Al-Dakhil (muskuläre Probleme)
  • Leonidas Stergiou (verletzungsbedingt)
  • Silas (verletzungsbedingt)
  • Justin Diehl (ebenfalls nicht einsatzfähig)

Hinzu kommt der Abgang von Nick Woltemade, dessen Wechsel in die Premier League kurz vor dem Spiel offiziell wurde. Damit verliert Hoeneß einen zentralen Spieler im Offensivbereich, was den Druck auf den Kader weiter erhöht.

Die voraussichtliche Startelf

Eine der am häufigsten gestellten Fragen vor diesem Heimauftakt lautet: „Wer steht voraussichtlich in der Startelf beim VfB Stuttgart gegen Gladbach?“ Die Antwort liefert ein Blick auf die aktuelle Formation, die Hoeneß präferiert. Erwartet wird ein 4-2-3-1-System, das den Ausfällen Rechnung trägt und auf Stabilität setzt:

PositionSpieler
TorNübel
AbwehrVagnoman, Jeltsch, Hendriks, Mittelstädt
Defensives MittelfeldKarazor, Stiller
Offensive MittelfeldreiheUndav, Leweling, Führich
SturmDemirović

Diese Besetzung ist nicht ohne Risiko, da sowohl die Innenverteidigung als auch die Offensive durch junge Spieler und Umstellungen geprägt ist. Gleichzeitig zeigt sie aber auch das Vertrauen des Trainers in die Breite des Kaders.

Die Folgen des Woltemade-Abgangs

Eine weitere oft gesuchte Frage lautet: „Warum fehlt Nick Woltemade im Kader gegen Gladbach?“ Die Antwort: Der Stürmer wechselte kurz vor dem Heimspiel nach England und wurde daher nicht mehr berücksichtigt. Trainer Sebastian Hoeneß erklärte dazu: „Natürlich hätte er eine zentrale Rolle eingenommen – jetzt ist es anders, aber wir haben nicht mehr viel Zeit.“ Dieser Abgang wird von vielen Fans als „herber Substanzverlust“ bezeichnet, da Woltemade für Kreativität und Abschlussstärke im Angriff bekannt war.

Offensivdruck auf Demirović

Mit Woltemade nicht mehr an Bord lastet nun die Verantwortung auf Ermedin Demirović. Der bosnische Angreifer überzeugte zuletzt im DFB-Pokal mit einem Doppelpack und soll diese Form nun in der Bundesliga bestätigen. Sein Zusammenspiel mit Chris Führich und Deniz Undav könnte entscheidend sein, um die Gladbacher Defensive unter Druck zu setzen.

Verletzungen prägen die Defensive

Die Frage „Welche Spieler fehlen dem VfB Stuttgart fürs Heimspiel gegen Gladbach?“ verdeutlicht die prekäre Lage in der Abwehr. Mit gleich mehreren Ausfällen muss Hoeneß auf die jungen Verteidiger Finn Jeltsch und Ramon Hendriks setzen. Beide sind zwar talentiert, aber in dieser Konstellation auf Bundesliga-Niveau unerprobt. Es ist ein mutiger Schritt, den die Fans jedoch überwiegend mit Optimismus begleiten. Kommentare in Foren zeigen Zuversicht, dass „Gladbach uns in den letzten Jahren eigentlich ganz gut lag“.

Taktische Ausrichtung unter Hoeneß

Eine weitere häufige Nutzerfrage lautet: „Mit welcher Formation spielt Hoeneß in der Regel diese Saison?“ Der Trainer setzt in der aktuellen Spielzeit vor allem auf ein 4-2-3-1-System, das Ballbesitz und aggressives Pressing ermöglicht. Hoeneß hat in der Vorsaison bewiesen, dass er sein Team zu dominanten Leistungen formen kann. Statistiken zeigen, dass Stuttgart in der vergangenen Saison 64 Tore erzielte und im Durchschnitt 59 Prozent Ballbesitz hatte. Mit einem sehr niedrigen PPDA-Wert spielte die Mannschaft eines der intensivsten Pressings der Liga.

Die Balance zwischen Offensive und Defensive

Die Kunst für Hoeneß wird es sein, trotz der Ausfälle die Balance zu wahren. Während die Offensive flexibel umgestellt werden kann, ist die Abwehr durch die vielen Ausfälle anfällig. Die Wahl, junge Spieler einzusetzen, zeigt den Willen, Risiken einzugehen, um zugleich Lernkurven und Entwicklungschancen zu ermöglichen.

Die Bilanz gegen Borussia Mönchengladbach

Auch die Historie spielt im Vorfeld eine Rolle. Fans fragen häufig: „Wie haben sich Stuttgart und Gladbach zuletzt in der direkten Bilanz geschlagen?“ Die Antwort ist eindeutig: Von 106 Bundesliga-Duellen gewann der VfB 44, Gladbach 32, dazu kommen 30 Unentschieden. Diese Bilanz spricht für Stuttgart, das auch in den letzten Heimspielen gegen die Borussia meist erfolgreich war. Hoeneß dürfte diese Zahlen nutzen, um seiner Mannschaft Mut zuzusprechen.

Stimmen aus Fanforen

In den Diskussionen der Fans im Netz überwiegt die Vorfreude. Begriffe wie „Fußballfest“ und „ganz Cannstatt in Rot und Weiß“ zeigen, wie sehr die Anhänger den Auftakt zelebrieren wollen. Gleichzeitig gibt es kritische Stimmen zur Kaderbreite: „Von den Ausfällen bleibt es genau gleich. Also ein noch dünnerer Kader, vor allem offensiv“, schrieb ein Fan. Diese unterschiedlichen Perspektiven machen deutlich, dass Euphorie und Skepsis vor diesem Spiel dicht beieinander liegen.

Die Sicht des Trainers

Trainer Hoeneß selbst betonte auf der Pressekonferenz, dass er trotz aller Schwierigkeiten den Fokus auf das Spiel legt: „Wir wollen das Heimspiel für uns entscheiden.“ Er verwies auf eine gute Trainingswoche und den Rückenwind aus dem Pokal, der mit einem klaren Sieg begann. Auch wenn Transfersorgen und Verletzungen die Schlagzeilen dominieren, will Hoeneß sportlich ein Zeichen setzen.

Schlüssel zum Erfolg: Effizienz und Mentalität

In der Vorsaison zeichnete sich der VfB durch eine bemerkenswerte Effizienz im Abschluss aus. Mit 64 Toren und einem xG-Wert von knapp 61 übertraf das Team sogar die statistischen Erwartungen. Die Offensive erzeugte viele Chancen, musste aber in dieser Saison bereits erkennen, dass Spiele durch ausgelassene Möglichkeiten verloren gehen können. Union Berlin nutzte die Chancen besser – nun gilt es für Demirović und Co., genau diese Lektion zu beherzigen.

Der psychologische Faktor

Nicht zu unterschätzen ist der psychologische Aspekt: Der VfB möchte nicht nur drei Punkte, sondern auch ein Signal an die Liga senden, dass die Mannschaft trotz Abgängen und Ausfällen konkurrenzfähig bleibt. Das emotionale Umfeld mit Jubiläum, Fan-Choreografien und Heimvorteil soll diesen Effekt verstärken.

Ausblick

Die Ausgangslage könnte spannender kaum sein: Ein angeschlagener, aber motivierter VfB Stuttgart trifft auf eine Borussia Mönchengladbach, die ebenfalls auf den ersten Sieg hofft. Die Partie ist damit weit mehr als nur ein sportliches Duell – sie ist ein Symbol für Aufbruch und Widerstandskraft. Sebastian Hoeneß muss zeigen, dass er auch unter schwierigen Bedingungen eine funktionierende Startelf aufstellen und erfolgreich coachen kann. Die Fans erwarten Einsatz, Leidenschaft und die richtige Antwort auf die Niederlage zum Auftakt.

Ob das gelingt, wird sich am Samstag in der MHPArena zeigen. Sicher ist: Dieses Heimspiel ist für Stuttgart weit mehr als eine gewöhnliche Bundesliga-Partie – es ist der Start in eine Saison voller Hoffnungen, Fragen und der Suche nach neuen Helden im Brustring.

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Als Autor für das Magazin "Nah am digitalen Rand" verbinde ich meine Germanistik-Expertise mit einem unstillbaren Interesse für redaktionell spannende Themen. Meine Leidenschaft gilt der Erforschung und dem Verständnis der digitalen Evolution unserer Sprache, ein Bereich, der mich stets zu tiefgründigen Analysen und Artikeln inspiriert.