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Im Detail pro Verein Bundesliga Winterpause: Alle Wechsel und Transfers der 18 Vereine im Überblick

In Sport
Januar 08, 2026

Berlin, 08. Januar 2026 – Der Ball ruht, doch hinter den Kulissen herrscht Hochbetrieb. Während sich Spieler erholen und Trainer an Feinjustierungen arbeiten, nutzt die Bundesliga die Winterpause für strategische Entscheidungen. Kader werden angepasst, Lücken geschlossen, Perspektiven verändert. Das Winter-Transferfenster ist zur stillen, aber wirkungsvollen Stellschraube der Saison geworden.

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Datenstand: 08. Januar 2026

Wintertransfers in der Bundesliga: Alle Wechsel zur Winterpause – Stand 08. Januar 2026

Berlin, 08. Januar 2026 – Die Bundesliga ist in der Winterpause, doch die Kaderplanung läuft weiter. Einige Klubs greifen gezielt nach, andere setzen bewusst auf Stabilität. Hier steht nicht das große Versprechen im Vordergrund, sondern die Passgenauigkeit: Wer kommt, wer geht – und wo wird nur feinjustiert?

Wintertransfers Bundesliga 2025/26: Alle 18 Vereine mit konkreten Zu- und Abgängen

Das Winter-Transferfenster ist geöffnet, die Bundesliga-Vereine ordnen ihre Kader für die Rückrunde. Die Übersicht zeigt die bislang gemeldeten Wintertransfers: Zugänge, Abgänge sowie Leihen und Leih-Enden – vereinsweise und klar strukturiert.

FC Bayern München

Beim Rekordmeister bleibt es bislang bei einer punktuellen Ergänzung, die den Kader in der Breite absichert.

  • Zugänge: Bara Sapoko Ndiaye (Gambinos Stars Africa, Leihe)
  • Abgänge:

Borussia Dortmund

Der BVB nutzt die Winterpause vor allem für Abgaben und Leihbewegungen, ohne bislang extern nachzulegen.

  • Zugänge:
  • Abgänge: Cole Campbell (TSG Hoffenheim, Leihe), Pascal Groß (Brighton & Hove Albion), Jordi Paulina (Fortuna Düsseldorf)

Bayer 04 Leverkusen

Leverkusen ergänzt selektiv und verzeichnet zugleich eine beendete Leihe.

  • Zugänge: Issa Traoré (Djoliba AC)
  • Abgänge: Claudio Echeverri (Manchester City, Leihe beendet)

RB Leipzig

Leipzig verzeichnet Rückkehr und Abgänge – ein typisches Januarbild zwischen Kaderpflege und Strukturarbeit.

  • Zugänge: Jonathan Norbye (Arminia Bielefeld, Leihe beendet)
  • Abgänge: Kevin Kampl (Vertragsauflösung), Amadou Haidara (RC Lens)

TSG Hoffenheim

Hoffenheim verstärkt sich per Leihe, gleichzeitig gehen mehrere Spieler – teils per Leihe – andere Wege.

  • Zugänge: Cole Campbell (Borussia Dortmund, Leihe), Florian Micheler (Arminia Bielefeld, Leihe beendet)
  • Abgänge: David Mokwa (SV Elversberg), Umut Tohumcu (Holstein Kiel, Leihe), Hennes Behrens (1. FC Heidenheim, Leihe)

VfB Stuttgart

Der VfB nimmt eine Ergänzung vor und gibt zugleich zwei Spieler ab – einmal dauerhaft, einmal per Leihe.

  • Zugänge: Jeremy Arévalo (Racing Santander)
  • Abgänge: Silas (1. FSV Mainz 05), Yannik Keitel (FC Augsburg, Leihe)

Eintracht Frankfurt

Frankfurt gehört zu den aktivsten Klubs der Winterpause: mehrere Neuzugänge, ein Abgang per Leihe.

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  • Zugänge: Arnaud Kalimuendo (Nottingham Forest, Leihe), Ayoube Amaimouni-Echghouyab (TSG Hoffenheim II), Younes Ebnoutalib (SV Elversberg), Keito Kumashiro (Roasso Kumamoto), Keita Kosugi (Djurgårdens IF), Love Arrhov (IF Brommapojkarna)
  • Abgänge: Elye Wahi (OGC Nizza, Leihe)

1. FC Union Berlin

Union bleibt bislang ruhig, verzeichnet aber einen Leihabgang.

  • Zugänge:
  • Abgänge: Oluwaseun Ogbemudia (SV Waldhof Mannheim, Leihe)

SC Freiburg

Beim SCF prägen Leih-Enden und Leihen das Bild – Rückkehrer und erneute Abgaben in kurzer Folge.

  • Zugänge: Robert Wagner (Holstein Kiel, Leihe beendet), Noah Weißhaupt (Legia Warschau, Leihe beendet)
  • Abgänge: Noah Weißhaupt (Hannover 96, Leihe), Robert Wagner (Dynamo Dresden, Leihe)

SV Werder Bremen

Werder setzt auf interne Lösungen und eine Rückkehr nach Leihende.

  • Zugänge: Mick Schmetgens (eigener Nachwuchs), Naby Keïta (Ferencváros, Leihe beendet)
  • Abgänge:

1. FC Köln

Köln verstärkt sich per Leihe und gibt einen Spieler ebenfalls per Leihe ab.

  • Zugänge: Jahmai Simpson-Pusey (Manchester City, Leihe)
  • Abgänge: Jusuf Gazibegović (Sturm Graz, Leihe)

Borussia Mönchengladbach

Gladbach arbeitet punktuell an der Kaderstruktur: ein Zugang per Leihe, ein Abgang.

  • Zugänge: Kōta Takai (Tottenham Hotspur, Leihe)
  • Abgänge: Oscar Fraulo (Derby County)

Hamburger SV

Der HSV holt Offensivkraft per Leihe und verzeichnet einen Abgang sowie das Ende einer Leihe.

  • Zugänge: Damion Downs (FC Southampton, Leihe), Anssi Suhonen (Östers IF, Leihe beendet)
  • Abgänge: Jonas Meffert (Holstein Kiel)

VfL Wolfsburg

Wolfsburg verstärkt sich durch eine Festverpflichtung nach Leihe und einen weiteren Zugang.

  • Zugänge: Saël Kumbedi (nach Leihe fest verpflichtet), Cleiton (Flamengo Rio de Janeiro)
  • Abgänge:

FC Augsburg

Augsburg setzt auf Leihen und reagiert mit Abgängen – darunter ein Wechsel innerhalb der Bundesliga.

  • Zugänge: Michael Gregoritsch (Brøndby IF, Leihe), Yannik Keitel (VfB Stuttgart, Leihe)
  • Abgänge: Maximilian Bauer (Arminia Bielefeld, Leihe), Phillip Tietz (1. FSV Mainz 05)

FC St. Pauli

St. Pauli ergänzt den Kader mit zwei Zugängen, darunter ein Leihspieler.

  • Zugänge: Emil Gazdov (CF Montréal, Leihe), Tomoya Andō (Avispa Fukuoka)
  • Abgänge:

1. FC Heidenheim

Heidenheim holt einen Spieler per Leihe und gibt einen anderen ebenfalls per Leihe ab.

  • Zugänge: Hennes Behrens (TSG Hoffenheim, Leihe)
  • Abgänge: Thomas Keller (Dynamo Dresden, Leihe)

1. FSV Mainz 05

Mainz verstärkt sich mit zwei klaren Zugängen, ohne bislang Abgänge zu verzeichnen.

  • Zugänge: Silas (VfB Stuttgart), Phillip Tietz (FC Augsburg)
  • Abgänge:

So wirkt die Winterpause auf die Rückrunde

Die Wintertransfers der Bundesliga sind selten ein Spektakel – aber sie sind oft ein Signal. Manche Klubs setzen auf Kontinuität, andere holen gezielt Tempo, Tiefe oder Stabilität in den Kader. Entscheidend wird sein, wie schnell sich Neuzugänge integrieren und ob Leihmodelle die erhoffte Wirkung bringen. Die Rückrunde wird zeigen, welche Wechsel zur Winterpause tatsächlich zu Punkten werden.

Die Winterpause als strategischer Moment der Bundesliga

Das Winter-Transferfenster gilt in der Bundesliga traditionell als Phase der Korrektur, nicht der großen Umbrüche. Anders als im Sommer stehen keine langfristigen Visionen im Vordergrund, sondern konkrete sportliche Notwendigkeiten. Verletzungen, Formschwächen oder unerwartete Entwicklungen aus der Hinrunde zwingen viele Vereine zum Handeln – andere bewusst zur Zurückhaltung.

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In dieser Saison zeigt sich besonders deutlich, wie unterschiedlich die Klubs mit dieser Phase umgehen. Die Spannbreite reicht von gezielten Verstärkungen bis hin zu bewusster Passivität. Doch unabhängig vom individuellen Ansatz eint alle Vereine das gleiche Ziel: möglichst stabil und konkurrenzfähig in die Rückrunde zu starten.

Stabilität statt Aktionismus bei den Topteams

An der Spitze der Bundesliga ist Zurückhaltung das vorherrschende Prinzip. Mannschaften, die sportlich im Soll liegen oder ihre Ziele bislang erfüllen, verzichten weitgehend auf spektakuläre Transfers. Stattdessen setzen sie auf eingespielte Abläufe, die Rückkehr verletzter Spieler und eine gezielte Belastungssteuerung.

Wintertransfers sind hier eher Ergänzungen als Statements. Leihen dienen vor allem dazu, Perspektivspielern Spielpraxis zu ermöglichen oder den Kader in der Breite abzusichern. Der Grundgedanke ist klar: Stabilität gilt als wertvoller als kurzfristige Impulse, die das Gleichgewicht gefährden könnten.

Bewegung im Mittelfeld: Feinarbeit an den Kadern

Im breiten Mittelfeld der Bundesliga zeigt sich das Winter-Transferfenster deutlich aktiver. Hier wird nachjustiert, ohne grundlegend umzubauen. Viele Vereine reagieren auf Belastungsspitzen durch Mehrfachwettbewerbe, auf fehlende Alternativen in einzelnen Mannschaftsteilen oder auf taktische Defizite, die sich in der Hinrunde offenbart haben.

Typisch für diese Gruppe sind Leihgeschäfte und punktuelle Verpflichtungen. Gesucht werden flexible Spielerprofile, die mehrere Positionen abdecken können und sich schnell integrieren lassen. Wirtschaftliche Vernunft spielt dabei eine zentrale Rolle – langfristige Risiken werden bewusst vermieden.

Wintertransfers im Zeichen des Abstiegskampfs

Besonders intensiv wird die Winterpause von den Vereinen genutzt, die sich im unteren Tabellendrittel wiederfinden. Hier ist das Transferfenster kein optionales Instrument, sondern oft ein notwendiger Eingriff. Offensivprobleme, fehlende Erfahrung oder defensive Instabilität werden gezielt adressiert.

Auffällig ist, dass viele Klubs in dieser Situation auf Spieler setzen, die die Bundesliga bereits kennen oder zumindest Erfahrung im europäischen Profifußball mitbringen. Das Ziel ist weniger Entwicklung als unmittelbare Wirkung. Neue Konkurrenz soll Leistungsreserven freisetzen und den internen Druck erhöhen.

Leihen, Rückkehrer und Nachwuchs als stille Faktoren

Neben den öffentlich wahrgenommenen Transfers prägen zahlreiche kleinere Bewegungen die Winterpause. Junge Spieler wechseln auf Leihbasis zu anderen Vereinen, um Spielpraxis zu sammeln, während andere nach erfolgreichen Stationen zurückkehren und näher an den Profikader heranrücken.

Diese Transfers verlaufen meist unterhalb der medialen Aufmerksamkeit, sind für die sportliche Planung jedoch von großer Bedeutung. Sie sichern langfristig die Kaderstruktur und geben Trainern zusätzliche Optionen, ohne neue Verträge oder hohe Kosten zu verursachen.

Eine Liga mit gewachsener Transferkultur

In der Gesamtschau zeigt sich eine Bundesliga, die aus früheren Fehlern gelernt hat. Große Winterexperimente sind selten geworden, ebenso hektische Last-Minute-Entscheidungen. Transfers werden stärker datenbasiert vorbereitet, wirtschaftliche Aspekte konsequenter mitgedacht.

Auch unter Druck neigen viele Vereine inzwischen zu kontrolliertem Handeln. Statt symbolischer Transfers zählen Passgenauigkeit und Integration. Das Winter-Transferfenster ist damit weniger Bühne als Werkstatt.

Was die Winterpause über die Rückrunde verrät

Die Entscheidungen dieser Wochen entfalten ihre Wirkung oft erst im weiteren Saisonverlauf. Manche Verstärkungen fügen sich sofort ein, andere bleiben unauffällig, erfüllen aber dennoch ihren Zweck. Ebenso kann bewusste Untätigkeit zur richtigen Entscheidung werden, wenn ein Kader Stabilität entwickelt.

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Fest steht: Die Winterpause ist kein Neubeginn, sondern eine Wegmarke. Sie zeigt, welche Vereine ihrer Linie vertrauen, welche reagieren müssen und wo Risiken bewusst eingegangen werden. In der Bundesliga entscheidet sich der Erfolg der Rückrunde selten im Januar – aber sehr oft wird er dort vorbereitet.

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Als Autor für das Magazin "Nah am digitalen Rand" verbinde ich meine Germanistik-Expertise mit einem unstillbaren Interesse für redaktionell spannende Themen. Meine Leidenschaft gilt der Erforschung und dem Verständnis der digitalen Evolution unserer Sprache, ein Bereich, der mich stets zu tiefgründigen Analysen und Artikeln inspiriert.