
Polizei nimmt 24-Jährigen fest. In Dortmund ist am Samstagabend ein 26-Jähriger auf offener Straße erschossen worden. Noch am Tatort wurde ein 24-Jähriger vorläufig festgenommen. Die Hintergründe des Tötungsdelikts sind bislang unklar, eine Mordkommission ermittelt.
Dortmund, 22. Februar 2026 – In einer Wohnstraße im Dortmunder Stadtteil Wambel ist am Samstagabend ein 26-jähriger Mann durch Schüsse tödlich verletzt worden. Mehrere Notrufe gingen kurz nach 20 Uhr bei der Polizei ein. Wenig später war klar: Für den jungen Mann kam jede Hilfe zu spät. Noch am Tatort nahmen Einsatzkräfte einen 24-Jährigen fest, gegen den sich ein Anfangsverdacht richtet. Die Ermittlungen zum Tötungsdelikt in Dortmund dauern an.
Schüsse in der Espenstraße
Der Tatort liegt in der Espenstraße, einer Wohngegend im Nordosten Dortmunds. Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft meldeten Zeugen mehrere laute Knallgeräusche. Als die ersten Streifenwagen eintrafen, fanden die Beamtinnen und Beamten einen 26-jährigen Dortmunder mit Schussverletzungen auf der Straße. Rettungskräfte begannen umgehend mit Reanimationsmaßnahmen. Ein Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod feststellen.
Das Tötungsdelikt in Dortmund ereignete sich nach bisherigen Erkenntnissen im öffentlichen Raum. Ob es zuvor zu einer Auseinandersetzung gekommen war, ist Gegenstand der Ermittlungen. Die Polizei machte zunächst keine Angaben zu einer möglichen Beziehung zwischen Opfer und Tatverdächtigem.
Festnahme noch am Tatort
Nur kurze Zeit nach den Schüssen nahmen Einsatzkräfte einen 24-jährigen Dortmunder fest. Gegen ihn bestehe ein Anfangsverdacht, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Details zu den konkreten Vorwürfen oder zur mutmaßlichen Tatbeteiligung wurden nicht veröffentlicht. Auch dazu, ob es sich bei dem Festgenommenen um den mutmaßlichen Schützen handelt, äußerten sich die Ermittler nicht.
Der Mann wurde in Gewahrsam genommen. Über die weitere strafprozessuale Behandlung – etwa eine Vorführung vor einem Haftrichter – machten die Behörden zunächst keine Angaben. Die Ermittlungen laufen unter Leitung einer Mordkommission.
Umfangreiche Spurensicherung
Nach dem tödlichen Vorfall in Dortmund sperrten die Einsatzkräfte die Espenstraße weiträumig ab. Kriminaltechniker sicherten Spuren am Tatort, dokumentierten Einschussstellen und stellten mögliche Beweismittel sicher. Anwohner berichteten von einem größeren Polizeiaufgebot, das bis in die späten Abendstunden hinein vor Ort blieb.
Die Ermittler prüfen unter anderem ballistische Spuren sowie mögliche Videoaufzeichnungen aus der Umgebung. Ob Überwachungskameras oder private Aufnahmen Hinweise auf den Ablauf der Tat liefern, ist noch offen. Auch die Auswertung von Zeugenaussagen dürfte eine zentrale Rolle spielen.
Zeugen sollen sich melden
Polizei und Staatsanwaltschaft riefen Zeuginnen und Zeugen dazu auf, sich zu melden. Gesucht werden insbesondere Personen, die sich zur Tatzeit in der Nähe der Espenstraße aufhielten oder verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Jede noch so kleine Wahrnehmung könne für die Aufklärung des Tötungsdelikts in Dortmund von Bedeutung sein, heißt es aus Ermittlerkreisen.
Die Behörden betonen, dass Hinweise vertraulich behandelt werden. Auch anonyme Meldungen seien möglich. Ziel sei es, das Tatgeschehen lückenlos zu rekonstruieren und die Verantwortlichkeiten eindeutig zu klären.
Zurückhaltende Kommunikation der Ermittler
In den ersten Stunden nach der Tat hielten sich die Ermittlungsbehörden mit Details zurück. Weder zum möglichen Motiv noch zu den Hintergründen des Geschehens wurden konkrete Angaben gemacht. Diese Zurückhaltung ist bei laufenden Tötungsdelikten üblich: Ermittler wollen mögliche Spuren nicht gefährden und falsche Spekulationen vermeiden.
Fest steht bislang lediglich, dass ein 26-jähriger Mann infolge von Schüssen ums Leben kam und ein 24-Jähriger unter Verdacht steht. Ob weitere Personen in die Tat verwickelt waren oder ob es Zeugen für den unmittelbaren Schussabgang gibt, bleibt vorerst offen.
Wambel unter Schock
Der Dortmunder Stadtteil Wambel gilt als gemischtes Wohngebiet mit Ein- und Mehrfamilienhäusern. Gewaltverbrechen mit Schusswaffen sind hier keine alltäglichen Ereignisse. Entsprechend groß war die Bestürzung unter Anwohnerinnen und Anwohnern. Viele wurden durch die Sirenen und Absperrungen aufgeschreckt, andere erfuhren erst später von dem tödlichen Vorfall.
In sozialen Netzwerken tauschten sich Bewohner über das Geschehen aus, äußerten Fassungslosigkeit und stellten Fragen nach den Hintergründen. Die Polizei appellierte in diesem Zusammenhang, keine ungesicherten Informationen zu verbreiten und die laufenden Ermittlungen nicht durch Spekulationen zu erschweren.
Tötungsdelikt in Dortmund – was bislang bekannt ist
- Ein 26-jähriger Mann wurde am Samstagabend in der Espenstraße in Dortmund-Wambel durch Schüsse tödlich verletzt.
- Mehrere Zeugen hörten Knallgeräusche und alarmierten die Polizei.
- Rettungskräfte versuchten vergeblich, den Mann zu reanimieren.
- Noch am Tatort wurde ein 24-jähriger Dortmunder festgenommen.
- Eine Mordkommission ermittelt, die Hintergründe sind bislang unklar.
Diese Eckdaten markieren den derzeitigen Stand der Ermittlungen. Alles Weitere – Motiv, Tatablauf, mögliche Vorgeschichte – ist Gegenstand intensiver Untersuchungen.
Rechtlicher Rahmen und weitere Schritte
Bei einem Tötungsdelikt in Dortmund wie diesem übernimmt in der Regel eine Mordkommission die Ermittlungen. Diese bündelt kriminaltechnische Expertise, wertet Spuren aus und koordiniert Zeugenbefragungen. Parallel prüft die Staatsanwaltschaft, ob die Voraussetzungen für einen Haftbefehl vorliegen.
Ob gegen den 24-Jährigen ein solcher Haftbefehl beantragt wird, hängt von der Beweislage ab. Ein Anfangsverdacht allein genügt nicht für eine langfristige Inhaftierung. Maßgeblich sind unter anderem die Ergebnisse der Spurensicherung, mögliche Zeugenaussagen und die Auswertung forensischer Beweise.
Für die Angehörigen des Opfers beginnt unterdessen eine Zeit der Ungewissheit. Offizielle Angaben zu persönlichen Hintergründen des 26-Jährigen machten die Behörden nicht. Auch dazu, ob es bereits bekannte Konflikte gab, äußerten sich die Ermittler nicht.
Stadtgesellschaft und Sicherheitsfragen
Schwere Gewalttaten wie dieses Tötungsdelikt in Dortmund werfen zwangsläufig Fragen nach Sicherheit und Prävention auf. Auch wenn es sich nach bisherigen Erkenntnissen um eine gezielte Tat handeln könnte, erzeugen Schüsse im öffentlichen Raum ein Gefühl der Verunsicherung. Kommunalpolitiker betonten, dass die Aufklärung des Falls höchste Priorität habe.
Gleichzeitig mahnen Experten zur Differenzierung: Einzelne Taten lassen keine pauschalen Rückschlüsse auf die Sicherheitslage einer gesamten Stadt zu. Entscheidend sei eine sachliche Bewertung auf Grundlage belastbarer Daten – und nicht die Dynamik sozialer Netzwerke.
Offene Fragen
Der Tod des 26-Jährigen wirft mehrere Fragen auf: Was geschah unmittelbar vor den Schüssen? Gab es eine Vorgeschichte zwischen Opfer und Tatverdächtigem? War die Tat geplant oder eskalierte eine Situation spontan? Die Ermittler arbeiten daran, Antworten zu finden.
Solange keine gesicherten Erkenntnisse vorliegen, bleiben viele Aspekte im Dunkeln. Die Polizei kündigte an, die Öffentlichkeit über wesentliche Entwicklungen zu informieren. Bis dahin konzentriert sich die Mordkommission auf die Auswertung der Spuren und die Rekonstruktion des Tatablaufs.
Ermittlungen unter Hochdruck
In Fällen wie diesem arbeiten Ermittler häufig unter erheblichem Zeitdruck. Je schneller Spuren gesichert und ausgewertet werden, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, ein klares Bild vom Tathergang zu gewinnen. Gleichzeitig gilt es, sorgfältig vorzugehen, um Beweise gerichtsfest zu dokumentieren.
Das Tötungsdelikt in Dortmund wird die Justiz noch länger beschäftigen. Sollte sich der Verdacht gegen den 24-Jährigen erhärten, stünde ihm ein Strafverfahren bevor, in dem ein Gericht die Schuldfrage klären müsste. Bis dahin gilt die Unschuldsvermutung.
Eine Stadt wartet auf Antworten
Der tödliche Vorfall in der Espenstraße hat Dortmund erschüttert. Ein 26-jähriger Mann ist tot, ein 24-Jähriger steht unter Verdacht. Hinter nüchternen Ermittlungsakten stehen menschliche Schicksale, die von einem Abend auf den anderen eine dramatische Wendung genommen haben.
Ob es den Ermittlern gelingt, das Tötungsdelikt in Dortmund rasch und vollständig aufzuklären, wird sich in den kommenden Tagen und Wochen zeigen. Für die Stadt bleibt die Hoffnung, dass die Hintergründe bald transparent werden – und dass aus der Tat die notwendigen Konsequenzen gezogen werden können.



