
Berlin, 12. Februar 2026 – Dichter Rauch quoll aus den oberen Etagen eines Wohnhochhauses in Friedrichsfelde, während unten auf der Straße Blaulicht flackerte. Menschen standen an Fenstern, riefen um Hilfe, suchten nach frischer Luft. In dieser Nacht verwandelte ein Hochhausbrand in Berlin ein gewöhnliches Wohnviertel in einen Ort der Angst. Am Ende blieb eine bittere Bilanz: ein totes Kind, mehrere Schwerverletzte, Dutzende traumatisierte Bewohner.
Der Hochhausbrand in Berlin ereignete sich am Mittwochabend in der Dolgenseestraße im Bezirk Lichtenberg. Gegen 20 Uhr ging bei der Feuerwehr der erste Notruf ein. Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand eine Wohnung im dritten beziehungsweise vierten Obergeschoss bereits in Vollbrand. Flammen schlugen aus den Fenstern, dichter Rauch zog durch das Treppenhaus und breitete sich rasch im gesamten Gebäude aus.
Brand in einem 20-geschossigen Wohnhaus
Das betroffene Hochhaus umfasst 20 Geschosse und mehr als 150 Wohneinheiten. Innerhalb weniger Minuten entwickelte sich der Wohnungsbrand zu einer lebensbedrohlichen Lage für zahlreiche Bewohner. Die massive Rauchausbreitung erschwerte die Orientierung in den Fluren und schnitt Menschen den Fluchtweg ab. Einige retteten sich selbst ins Freie, andere machten an Fenstern auf sich aufmerksam.
Die Berliner Feuerwehr rückte mit rund 170 Einsatzkräften an. Neben Löschfahrzeugen waren mehrere Rettungswagen, Notärzte sowie spezielle Einheiten zur Bewältigung eines Massenanfalls von Verletzten im Einsatz. Die Kräfte arbeiteten sich unter Atemschutz durch das verqualmte Treppenhaus zur Brandwohnung vor, während parallel die Evakuierung begann.
Bewusstlose im Hausflur gefunden
In unmittelbarer Nähe der Brandwohnung stießen Feuerwehrleute auf zwei Kinder und eine Frau, die bewusstlos im Hausflur lagen. Sie mussten noch vor Ort reanimiert werden. Rettungskräfte brachten sie unter laufenden Wiederbelebungsmaßnahmen in Krankenhäuser der Stadt. Später bestätigten Behörden, dass eines der beiden Kinder an den schweren Verletzungen starb.
Der Zustand der weiteren Schwerverletzten blieb zunächst kritisch. Neben den drei besonders schwer Betroffenen versorgten Rettungsteams zahlreiche weitere Bewohner wegen Rauchgasvergiftungen oder Kreislaufproblemen. Der Hochhausbrand in Berlin forderte damit nicht nur ein Todesopfer, sondern auch eine erhebliche Zahl Verletzter.
Evakuierung unter extremen Bedingungen
Nach Angaben der Feuerwehr konnten sich rund 60 Bewohner eigenständig in Sicherheit bringen oder wurden durch Einsatzkräfte ins Freie geführt. Viele berichteten später von panikartigen Szenen in den Fluren. Der Rauch habe sich rasend schnell ausgebreitet, die Sicht sei nahezu null gewesen. Besonders für Familien mit Kindern wurde der Weg nach draußen zur Belastungsprobe.
Die Feuerwehr setzte Drehleitern ein, um einzelne Wohnungen von außen zu kontrollieren. Parallel suchten Trupps systematisch jede Etage ab, um sicherzustellen, dass sich niemand mehr im Gefahrenbereich befand. Erst nach mehreren Stunden war der Brand unter Kontrolle.
Unbewohnbare Wohnungen und Notunterkünfte
Die Folgen des Hochhausbrands in Berlin reichen über die Brandwohnung hinaus. Nach ersten Einschätzungen sind etwa 20 Wohnungen vorerst nicht bewohnbar. Rauch- und Rußschäden, beschädigte Leitungen sowie Löschwasser haben die Infrastruktur des Hauses teilweise stark beeinträchtigt.
Für die betroffenen Mieter organisierte der Bezirk kurzfristig Notunterkünfte. Einige Familien kamen in einer nahegelegenen Turnhalle unter, andere fanden bei Verwandten oder Freunden Zuflucht. Vertreter der Bezirksverwaltung kündigten an, gemeinsam mit dem Vermieter Lösungen für eine längerfristige Unterbringung zu erarbeiten.
Ermittlungen zur Brandursache
Warum es zu dem Hochhausbrand in Berlin kam, ist bislang unklar. Brandermittler der Polizei nahmen noch in der Nacht ihre Arbeit auf. Sie sichern Spuren in der betroffenen Wohnung und prüfen technische Anlagen sowie mögliche fahrlässige oder andere Ursachen. Hinweise auf vorsätzliches Handeln lagen zunächst nicht vor, doch die Ermittlungen dauern an.
Die schnelle Ausbreitung des Rauchs steht dabei besonders im Fokus. In Hochhäusern können sich Brandgase über Schächte und Treppenhäuser rasch verteilen – mit fatalen Folgen für die Bewohner. Ob bauliche Gegebenheiten oder andere Faktoren eine Rolle spielten, sollen Sachverständige klären.
Feuerwehr spricht von herausforderndem Einsatz
Für die Berliner Feuerwehr zählt der Hochhausbrand in Berlin zu den besonders belastenden Einsätzen. Die Kombination aus hoher Personendichte, dichter Rauchentwicklung und bewusstlosen Personen im Treppenhaus stellte die Einsatzkräfte vor enorme Herausforderungen. Die Koordination von Brandbekämpfung und medizinischer Versorgung lief parallel und erforderte präzise Abstimmung.
Nach Angaben der Einsatzleitung war es entscheidend, rasch genügend Kräfte vor Ort zu haben, um sowohl das Feuer einzudämmen als auch die Rettungskette zu sichern. Dass trotz aller Bemühungen ein Kind starb, überschattet die professionelle Arbeit der Rettungskräfte.
Trauer und Fassungslosigkeit im Kiez
Am Morgen nach dem Hochhausbrand in Berlin liegt eine gedrückte Stimmung über der Dolgenseestraße. Vor dem Gebäude stehen noch einzelne Feuerwehrfahrzeuge, Rußspuren zeichnen sich an der Fassade ab. Bewohner sprechen leise miteinander, manche kehren nur kurz in ihre Wohnungen zurück, um das Nötigste zu holen.
Die Nachricht vom Tod des Kindes verbreitete sich schnell im Viertel. Viele Anwohner zeigen sich erschüttert. In sozialen Netzwerken bekunden Menschen ihre Anteilnahme, Nachbarn organisieren spontane Hilfsangebote für betroffene Familien.
Psychologische Betreuung angekündigt
Angesichts der dramatischen Ereignisse kündigten die Behörden an, psychosoziale Unterstützung bereitzustellen. Gerade Kinder und ältere Menschen reagieren auf solche Extremsituationen oft mit anhaltender Belastung. Spezialisierte Teams sollen Gespräche anbieten und Betroffene begleiten.
Der Hochhausbrand in Berlin wirft damit nicht nur Fragen zur Brandursache auf, sondern auch zur Bewältigung der seelischen Folgen. Für viele Bewohner wird die Nacht mit Sirenen und Rauch noch lange nachwirken.
Was bisher bekannt ist
- Der Brand brach am Mittwochabend gegen 20 Uhr in einer Wohnung im dritten oder vierten Obergeschoss aus.
- Das betroffene Gebäude umfasst 20 Geschosse und über 150 Wohnungen.
- Rund 170 Einsatzkräfte waren vor Ort.
- Drei Personen – zwei Kinder und eine Frau – wurden bewusstlos im Hausflur gefunden und reanimiert.
- Ein Kind starb später im Krankenhaus.
- Etwa 60 Bewohner konnten sich retten oder wurden evakuiert.
- Rund 20 Wohnungen gelten vorerst als unbewohnbar.
Hochhausbrand in Berlin als Mahnung
Großbrände in Wohnhochhäusern gehören zu den Szenarien, die Rettungskräfte regelmäßig trainieren – und dennoch bleiben sie Ausnahmesituationen. Der Hochhausbrand in Berlin zeigt, wie schnell aus einem einzelnen Wohnungsbrand eine lebensbedrohliche Lage für hunderte Menschen werden kann.
Rauch ist dabei oft die größte Gefahr. Er breitet sich schneller aus als das Feuer selbst, nimmt Menschen die Sicht, führt zu Atemnot und kann innerhalb weniger Minuten bewusstlos machen. Genau das geschah offenbar in dieser Nacht in Friedrichsfelde.
Eine Stadt im Ausnahmezustand
Für Berlin ist der Hochhausbrand in Berlin ein weiterer schwerer Zwischenfall in einer Metropole, die regelmäßig mit Großlagen konfrontiert ist. Feuerwehr und Rettungsdienste gelten als erfahren, doch jede Lage bringt neue Herausforderungen mit sich. In diesem Fall waren es vor allem die Vielzahl der Betroffenen und die rasche Rauchausbreitung, die den Einsatz prägten.
Während die Ermittler weiter die Brandursache klären, richtet sich der Blick auf die Betroffenen. Familien, die binnen Minuten ihr Zuhause verlassen mussten. Kinder, die in der Nacht Sirenen statt Schlaf hörten. Und Angehörige, die nun um ein verstorbenes Kind trauern.
Zwischen Aufräumen und Erinnern
Im Inneren des Hochhauses beginnt der Alltag unter Vorbehalt. Techniker prüfen Leitungen, Gutachter dokumentieren Schäden. Bewohner versuchen, das Geschehene einzuordnen. Der Hochhausbrand in Berlin ist vorbei – doch seine Spuren bleiben sichtbar, an Wänden, in Wohnungen und in den Köpfen der Menschen.
Wenn sich der Rauch verzogen hat und die Schlagzeilen weiterziehen, wird für die Betroffenen die eigentliche Arbeit beginnen: der Wiederaufbau, die Suche nach Normalität, das Verarbeiten der Nacht, in der ein Wohnhaus zum Schauplatz eines tödlichen Feuers wurde.
Eine Stadt hält inne
Der Hochhausbrand in Berlin erinnert daran, wie fragil Sicherheit im urbanen Alltag sein kann. Ein einzelner Brand, ausgelöst aus bislang ungeklärter Ursache, reicht aus, um ein ganzes Gebäude in Gefahr zu bringen. Die Feuerwehr hat das Feuer gelöscht. Die Ermittler werden klären, was geschah. Doch die Erinnerung an diese Nacht wird in Friedrichsfelde bleiben – als Mahnung, als Tragödie und als Moment, in dem eine Stadt kurz den Atem anhielt.



