Schock in British Columbia Schüsse in Kanada: Tote und viele Verletzte nach Angriff in Tumbler Ridge

11. Februar 2026 | 07:05 Uhr |

Tumbler Ridge, British Columbia – Ein gewöhnlicher Nachmittag kippt binnen Minuten in Entsetzen. Sirenen schneiden durch die Stille der abgelegenen Kleinstadt, Eltern suchen verzweifelt nach ihren Kindern, Einsatzkräfte kämpfen um Leben. Schüsse in Kanada haben eine Gemeinschaft getroffen, die sich bis dahin sicher wähnte.

Ein Angriff, der eine Gemeinde zerreißt

Am Dienstag, dem 10. Februar 2026, gegen 13:20 Uhr Ortszeit, werden Polizei und Rettungsdienste in Tumbler Ridge im Nordosten der kanadischen Provinz British Columbia alarmiert. Meldungen über Schüsse in Kanada führen die Einsatzkräfte zur örtlichen Tumbler Ridge Secondary School. Was sie dort vorfinden, übersteigt das Vorstellbare: Verletzte Schüler und Erwachsene, Schock, Panik – und Tote.

Die Royal Canadian Mounted Police (RCMP) bestätigt wenige Stunden später das Ausmaß der Tat. Insgesamt zehn Menschen verlieren ihr Leben. Mindestens 27 weitere Personen werden verletzt, einige von ihnen schwer. Mehrere Verletzte müssen mit Hubschraubern in spezialisierte Kliniken gebracht werden, da die medizinischen Kapazitäten der Region begrenzt sind.

Die Schüsse in Kanada beenden abrupt den Schulalltag in einer Stadt mit rund 2.400 Einwohnern – und reißen eine Wunde, deren Tiefe erst allmählich sichtbar wird.

Was bisher über den Tatablauf bekannt ist

Nach Angaben der Ermittler fallen die tödlichen Schüsse zunächst im Schulgebäude. Sechs der Todesopfer werden dort gefunden. Eine weitere Person stirbt später auf dem Weg ins Krankenhaus. Zwei weitere Tote entdeckt die Polizei in einem nahegelegenen Wohnhaus, das im Zusammenhang mit der Tat steht.

Die mutmaßliche Täterin wird ebenfalls tot aufgefunden. Die Polizei geht davon aus, dass sie sich selbst tödliche Verletzungen zugefügt hat. Zu ihrer Identität, ihrem Alter oder möglichen Motiven äußern sich die Behörden zunächst nicht. Auch ob zwischen Täterin und Opfern persönliche Beziehungen bestanden, bleibt offen.

Ermittler betonen, dass es sich um einen isolierten Vorfall handele. Weitere Tatbeteiligte werden nach aktuellem Stand nicht gesucht. Dennoch dauert es Stunden, bis Entwarnung gegeben wird – zu groß ist die Unsicherheit nach den Schüssen in Kanada.

Notfallmaßnahmen und Warnungen an die Bevölkerung

Unmittelbar nach den ersten Notrufen geben die Behörden eine offizielle Warnung heraus. Die Bevölkerung wird aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben, Türen und Fenster zu verschließen und den Einsatzkräften den Zugang zu ermöglichen. Straßen werden weiträumig abgesperrt, Schulen evakuiert.

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Schwer bewaffnete Polizeieinheiten sichern das Gebiet. Parallel rufen regionale Gesundheitsbehörden einen medizinischen Ausnahmezustand aus, um den sogenannten Massenanfall von Verletzten zu bewältigen. Ärzte, Pflegekräfte und Rettungsteams arbeiten bis zur Erschöpfung.

Eine abgelegene Stadt im Ausnahmezustand

Tumbler Ridge liegt mehr als 1.000 Kilometer nordöstlich von Vancouver, umgeben von Wäldern und Bergen. Die Stadt ist geprägt von enger Gemeinschaft, kurzen Wegen, gegenseitigem Vertrauen. Die Tumbler Ridge Secondary School ist nicht nur Bildungsort, sondern sozialer Mittelpunkt für Jugendliche der Region.

Nach den Schüssen in Kanada bleibt die Schule geschlossen. Der gesamte Schulbezirk setzt den Unterricht aus. Psychologische Notfallteams werden entsandt, um Schüler, Lehrkräfte und Angehörige zu betreuen. Viele Bewohner berichten von einer beklemmenden Stille, die sich über die Stadt gelegt habe.

Politische Reaktionen und Anteilnahme

Kanadas Premierminister Mark Carney zeigt sich tief erschüttert. In einer Stellungnahme spricht er von einer „unfassbaren Tragödie“ und erklärt, seine Gedanken seien bei den Opfern, ihren Familien und der gesamten Gemeinde. Er dankt Polizei, Rettungskräften und medizinischem Personal für ihren Einsatz unter extremen Bedingungen.

Auch auf Provinzebene äußern sich Politiker betroffen. Flaggen werden auf Halbmast gesetzt, Kondolenzbücher ausgelegt. Die Schüsse in Kanada lösen landesweit Trauer und Bestürzung aus.

Ermittlungen ohne schnelle Antworten

Während die Öffentlichkeit nach Erklärungen sucht, halten sich die Ermittler mit Details zurück. Die Polizei untersucht weiterhin den genauen Ablauf der Tat, sichert Spuren und wertet Zeugenaussagen aus. Auch die Verbindung zwischen Schulgebäude und Wohnhaus steht im Fokus.

Offen bleibt vorerst, ob es Warnzeichen gab, die auf die Tat hindeuteten. Die RCMP betont, man wolle keine voreiligen Schlüsse ziehen. Die Schüsse in Kanada sollen vollständig und sorgfältig aufgeklärt werden.

Einordnung in den kanadischen Kontext

Schwere Gewalttaten mit Schusswaffen sind in Kanada vergleichsweise selten. Das Land gilt international als sicher, mit strengen Waffengesetzen und geringer Gewaltkriminalität. Gerade deshalb erschüttern Schüsse in Kanada wie in Tumbler Ridge die Gesellschaft besonders stark.

Historisch erinnert der Angriff an frühere Gewalttaten, die sich tief ins kollektive Gedächtnis eingebrannt haben. Doch jeder neue Vorfall stellt erneut Fragen nach Prävention, mentaler Gesundheit und dem Schutz öffentlicher Einrichtungen – insbesondere von Schulen.

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Die menschlichen Folgen jenseits der Zahlen

Hinter jeder Zahl stehen individuelle Schicksale. Eltern, die ihre Kinder nicht mehr nach Hause kommen sehen. Mitschüler, die Zeugen tödlicher Gewalt wurden. Lehrkräfte, die versuchten zu schützen, was nicht zu schützen war. Die Schüsse in Kanada haben nicht nur Leben genommen, sondern Gewissheiten zerstört.

Viele Verletzte werden noch Wochen, vielleicht Monate medizinisch betreut werden müssen. Die seelischen Folgen reichen weiter: Traumata, Schuldgefühle, Angst. Fachleute gehen davon aus, dass die Aufarbeitung Jahre dauern wird.

Solidarität und stille Rituale

In den Tagen nach der Tat entstehen improvisierte Gedenkorte. Blumen, Kerzen, handgeschriebene Botschaften. Die Gemeinde versammelt sich zu stillen Mahnwachen. Auch aus anderen Teilen Kanadas treffen Beileidsbekundungen ein.

Diese Gesten können den Verlust nicht ungeschehen machen, doch sie spenden Halt. Nach den Schüssen in Kanada suchen viele Menschen Trost in Gemeinschaft und Erinnerung.

Debatten ohne vorschnelle Antworten

Öffentlich wird auch über Sicherheit an Schulen, über den Zugang zu Waffen und über psychische Gesundheit gesprochen. Politik und Gesellschaft stehen unter Druck, Lehren zu ziehen – ohne die laufenden Ermittlungen zu beeinflussen oder voreilige Schuldzuweisungen zu treffen.

Die Behörden mahnen zur Zurückhaltung. Fakten sollen vor Spekulationen stehen. Gerade nach Schüssen in Kanada sei es entscheidend, verantwortungsvoll zu berichten und die Würde der Betroffenen zu wahren.

Kanada trauert. Die Ereignisse von Tumbler Ridge markieren einen tiefen Einschnitt für eine kleine Stadt – und einen Moment des kollektiven Innehaltens für ein ganzes Land. Was bleibt, ist die Erinnerung an die Opfer und die stille Hoffnung, dass aus der Aufarbeitung Wege entstehen, solche Taten künftig zu verhindern.

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