Busunfall in Berlin
BVG-Bus prallt in Britz gegen Baum: 15 Verletzte nach Unfall

Busunfall in Berlin

Bei einem schweren Busunfall im Berliner Bezirk Neukölln sind 15 Menschen verletzt worden, drei von ihnen schwer. Ein BVG-Linienbus kam am späten Samstagabend in Britz von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Die Polizei untersucht weiterhin, warum der Bus die Straße verließ.
Berlin, 13. September 2026. Nach dem schweren Busunfall in Berlin-Neukölln dauern die Ermittlungen zur Ursache an. Der Linienbus der Berliner Verkehrsbetriebe war am Samstagabend gegen 23.10 Uhr auf der Fulhamer Allee im Ortsteil Britz unterwegs, als er aus bislang ungeklärtem Grund von der Fahrbahn abkam und gegen einen Baum prallte.
Nach dem inzwischen aktualisierten Stand wurden bei dem Unfall 15 Menschen verletzt. Drei von ihnen erlitten schwere Verletzungen. Zwölf Verletzte kamen in Krankenhäuser, drei mussten stationär aufgenommen werden. Das berichtet der Rundfunk Berlin-Brandenburg unter Berufung auf Angaben der Polizei.
Der Busunfall in Neukölln löste in der Nacht einen größeren Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei aus. Die Berliner Feuerwehr wurde nach eigenen Angaben kurz nach 23.10 Uhr alarmiert und sprach zunächst von einer größeren Zahl Verletzter. Mehrere Menschen mussten noch an der Unfallstelle medizinisch versorgt werden.
Ein Verletzter war nach Angaben des Berliner Kuriers unter Berufung auf einen Polizeisprecher im Fahrzeug eingeschlossen. Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten die Person demnach mit technischem Gerät aus dem Bus befreien.
Zu einzelnen Verletzten veröffentlichten die Behörden zunächst nur wenige Details. Gesichert ist, dass drei Menschen schwer verletzt wurden. Eine der betroffenen Personen soll nach Angaben des Berliner Kuriers zeitweise lebensgefährliche Verletzungen erlitten haben. Diese Information wurde jedoch nicht in allen späteren Berichten bestätigt.
Auch die genaue Zusammensetzung der Verletzten ist noch nicht vollständig geklärt. In verschiedenen Berichten ist von Menschen, Insassen oder Fahrgästen die Rede. Ob der Fahrer des BVG-Busses in der Gesamtzahl von 15 Verletzten enthalten ist, geht aus den bislang veröffentlichten Angaben nicht eindeutig hervor.
Prüfstatus: developing
Die Fulhamer Allee wurde nach dem Zusammenstoß für die Rettungsarbeiten und die anschließende Spurensicherung gesperrt. Erst nach Abschluss der Arbeiten konnte die Straße wieder freigegeben werden.
Das Verkehrsunfallkommando der Berliner Polizei untersuchte die Unfallstelle bis in die frühen Morgenstunden. Dabei ging es vor allem darum, den genauen Fahrweg des Busses zu rekonstruieren und Spuren zu sichern, die Hinweise auf den Ablauf des Unfalls geben könnten.
Warum der Linienbus die Fahrbahn verließ, ist bislang nicht bekannt. Von den Ermittlungsbehörden wurden zunächst weder ein technischer Defekt noch ein medizinischer Notfall oder ein mögliches Ausweichmanöver als Ursache bestätigt.
In den ersten Stunden nach dem Busunfall in Berlin-Neukölln kursierten unterschiedliche Zahlen. Frühe Meldungen nannten zunächst 17 Verletzte und eine schwer verletzte Person. Dieser Stand wurde später korrigiert.
Die aktualisierten Angaben nennen 15 Verletzte, darunter drei Schwerverletzte. Auch die Deutsche Presse-Agentur passte ihre erste Meldung entsprechend an. Solche Veränderungen sind bei größeren Einsatzlagen nicht ungewöhnlich, weil Verletzte zunächst versorgt, registriert und auf verschiedene Krankenhäuser verteilt werden.
Für die weitere Berichterstattung ist deshalb der jüngere Stand maßgeblich. Sowohl der rbb als auch die aktualisierte Agenturmeldung gehen inzwischen von insgesamt 15 Verletzten aus.
Unklar blieb am Sonntagmorgen dagegen, wie schwer einzelne Betroffene über die drei bestätigten Schwerverletzten hinaus verletzt wurden. Angaben zu Alter, Geschlecht oder Identität der Verletzten lagen nicht vor. Auch zur konkreten Buslinie wurden zunächst keine belastbaren Informationen veröffentlicht.
Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht nun die Frage, wie es zu dem Aufprall kommen konnte. Der Bus war auf der Fulhamer Allee unterwegs, bevor er die Fahrbahn verließ und gegen den Baum prallte. Weitere Fahrzeuge waren nach dem bislang bekannten Stand nicht als unmittelbare Unfallbeteiligte genannt worden.
Das Verkehrsunfallkommando wertet die gesicherten Spuren aus. Erst diese Ermittlungen können klären, ob technische, menschliche oder äußere Faktoren für den Busunfall verantwortlich waren. Bis dahin bleibt die Ursache offen.
Gerade bei einem Unfall mit zahlreichen Verletzten ist eine genaue Rekonstruktion entscheidend. Aus den bislang veröffentlichten Angaben lässt sich lediglich festhalten, dass der Bus ohne bislang bekannte Erklärung von der Straße abkam. Darüber hinausgehende Aussagen wären zum jetzigen Zeitpunkt spekulativ.
Der Busunfall in Neukölln hat 15 Verletzte gefordert und in der Nacht einen umfangreichen Rettungseinsatz ausgelöst. Drei Menschen wurden schwer verletzt, zahlreiche weitere mussten medizinisch behandelt werden.
Was den Linienbus auf der Fulhamer Allee von der Fahrbahn abkommen ließ, ist dagegen weiterhin ungeklärt. Die nächsten belastbaren Erkenntnisse werden deshalb vor allem von den Ermittlungen des Verkehrsunfallkommandos abhängen. Bis dahin bleibt der Unfallhergang in einem zentralen Punkt offen.
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