Explosionen über Teheran USA und Israel greifen Iran an – Militärschlag in Teheran verschärft Krise im Nahen Osten

28. Februar 2026 | 09:27 Uhr |

US-Präsident Trump bestätigt gemeinsame Kampfhandlungen – Israel und die USA haben am Samstagmorgen einen weitreichenden Militärschlag gegen den Iran begonnen. Die Lage im Nahen Osten eskaliert, Sirenen heulen in Jerusalem und Raketenalarme erschüttern Städte, während Teheran Vergeltung ankündigt.

Teheran/Berlin, 28. Februar 2026 – Früh am Morgen des Samstag wurden in der iranischen Hauptstadt Teheran sowie in mehreren weiteren Städten heftige Explosionen gehört, als die Regierungen Israels und der Vereinigten Staaten gemeinsame Luft- und Seekräfte gegen Ziele im Iran einsetzten. Nach Angaben offizieller Stellen handelte es sich um koordinierte Streitkräfte beider Verbündeter, die eine Reihe von Angriffen gegen Militär- und Infrastrukturpunkte im gesamten Land durchführten.

Der Iran erlebte am Vormittag Explosionen in Teheran, Isfahan, Qom und Karaj, wie staatliche Medien berichteten. Rauchwolken stiegen über zentralen Stadtteilen auf, während Bewohner Schutz suchten und sich in sicherere Bereiche zurückzogen. In Israel erklangen Sirenen im ganzen Land, als Behörden die Zivilbevölkerung aufforderten, Schutzräume aufzusuchen und Alarmbereitschaft zu halten.

Die Bilder der Zerstörung zeichneten sich durch Rauch über der Skyline von Teheran ab, während Verkehrswege blockiert und Flughäfen vorsorglich geschlossen wurden. Der israelische Verteidigungsminister bestätigte, dass es sich um einen „präventiven Schlag“ handelte, der dazu dienen sollte, „Bedrohungen für den Staat Israel zu entfernen“ – eine Formulierung, die bereits im Vorfeld als Rechtfertigung für die militärische Operation diente.

Koordinierte Operation: Israel und USA im Einsatz

Nach Angaben aus Washington und Jerusalem handelte es sich um eine koordinierte Mission. US-Militärs operierten gemeinsam mit israelischen Streitkräften sowohl aus der Luft als auch von See. In einer Videoansprache erklärte US-Präsident Donald Trump, die Vereinigten Staaten hätten „große Kampfhandlungen im Iran“ begonnen und verfolgten das Ziel, die militärischen und nuklearen Kapazitäten Teherans dauerhaft zu schwächen.

Reuters-Berichte zufolge waren die Angriffe monatelang geplant worden, die Entscheidung über den Zeitpunkt jedoch erst in den vergangenen Wochen getroffen worden. Die Operation wurde unter Beteiligung der US-Navy-Einheiten im Persischen Golf und mit Luftunterstützung aus mehreren Stützpunkten durchgeführt, teilten namentlich nicht genannte offizielle Quellen mit.

Strategische Ausrichtung und militärische Ziele

  • Angriffe wurden auf strategisch bedeutende Einrichtungen im Iran gerichtet, darunter militärische Infrastruktur und vermutete Kommandozentralen.
  • Die USA erklärten, dass das gemeinsame Vorgehen darauf ausgerichtet sei, potenzielle Bedrohungen durch Raketen- und Atomprogramme zu neutralisieren.
  • Israel hatte seinen Luftraum gesperrt und Schulen sowie öffentliche Einrichtungen vorsorglich geschlossen.
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Laut Reuters-Quellen war der oberste iranische Führer, Ayatollah Ali Khamenei, zum Zeitpunkt der Angriffe nicht in Teheran und wurde an einen „sicheren Ort“ gebracht, was auf interne Sicherheitsvorkehrungen gegen mögliche Vergeltung hindeutet.

Teheran kündigt Vergeltung an

Unmittelbar nach den Angriffen kündigte die iranische Regierung eine baldige Gegenreaktion an. Staatsnahe Medien berichteten, Iran bereite sich auf eine „vernichtende Antwort“ vor, sollte der Angriff weitergehen. Iranische Kommandeure warnten, dass jegliche weitere Angriffe nicht unbeantwortet bleibe und drohten mit direktem Gegenfeuer sowohl gegen israelische als auch gegen amerikanische Stützpunkte in der Region.

Die Stimmung in Teheran war angespannt: Während einige Bewohner Schutzsuchende beschreiben, berichteten andere von überfüllten Tankstellen und Versuchen der Menschen, sich aus der Stadt in sicherere Regionen zurückzuziehen, als sich die Lage zuspitzte.

Regionale Auswirkungen und internationale Reaktionen

Die internationale Gemeinschaft reagierte mit deutlichen Appellen zur De-Eskalation. Staaten und Sicherheitsberater warnten vor einem Flächenbrand im Nahen Osten, sollte der Konflikt sich ausweiten. Australien etwa warnte vor weiteren Vergeltungsaktionen und möglichen Flugverkehrsstörungen, während mehrere Botschaften ihre Bürger aufriefen, Reisen in die Region zu vermeiden.

Die militärische Eskalation hat bereits geopolitische Wellen geschlagen: Der internationale Flugverkehr wurde in Teilen des Nahen Ostens beeinträchtigt, öffentliche Einrichtungen bereiten Notfallmaßnahmen vor, und Wirtschaftsdaten deuten auf erhöhte Unsicherheit auf globalen Märkten. Einige Länder sendeten diplomatische Signale der Besorgnis und forderten einen unverzüglichen Stopp der Kampfhandlungen.

Humanitäre Lage und Gefahren für Zivilisten

Konkrete Angaben zu Zahl der Opfer oder zur Höhe der materiellen Schäden liegen bislang nicht verlässlich vor. Augenzeugenberichte beschreiben jedoch Schäden an zivilen Gebäuden und der Infrastruktur. Hilfsorganisationen bereiten sich auf mögliche Massen-Evakuierungen vor, falls der Konflikt weiter eskaliert.

In Israel blieben viele Familien in Schutzräumen, während zivile Einrichtungen geschlossen blieben. Die Bevölkerung wurde auf weitere mögliche Raketenangriffe vorbereitet, insbesondere in Grenzregionen und größeren Städten.

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Diplomatische Signale und Ausblick

Politische Analysten sehen den Angriff als Folge gescheiterter diplomatischer Bemühungen zwischen Washington und Teheran in den vergangenen Wochen. Gespräche über Irans Atom- und Raketenprogramm hatten im Februar stattgefunden, jedoch ohne Durchbruch. Israel bestand darauf, dass ein Abkommen auch harte Einschränkungen des iranischen Raketenarsenals umfassen müsse, eine Bedingung, die letztlich nicht akzeptiert wurde.

Mit der Entscheidung zu einem militärischen Schlag haben die USA und Israel eine neue Phase des Konflikts eingeleitet. Die kommenden Tage werden entscheidend sein: Ob Teheran tatsächlich sofort zurückschlägt, wie angekündigt, und in welchem Ausmaß weitere Staaten in der Region involviert werden, bleibt offen.

Weichenstellung in einem historisch kritischen Moment

Die Angriffe vom 28. Februar 2026 markieren einen historischen Wendepunkt in den Beziehungen zwischen dem Iran, Israel und den Vereinigten Staaten. Sie folgen Jahren wachsender Spannungen, multipler konfrontativer Episoden und einem jahrzehntelangen geopolitischen Ringen um Sicherheit, Einfluss und atomare Kontrolle. Sollte die Eskalation weitergehen, könnten weitreichende Konsequenzen sowohl für die Sicherheit im Nahen Osten als auch für die globale Politik entstehen.

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Als Autor für das Magazin "Nah am digitalen Rand" verbinde ich meine Germanistik-Expertise mit einem unstillbaren Interesse für redaktionell spannende Themen. Meine Leidenschaft gilt der Erforschung und dem Verständnis der digitalen Evolution unserer Sprache, ein Bereich, der mich stets zu tiefgründigen Analysen und Artikeln inspiriert.