Neue Xiaomi-Flaggschiffe
Xiaomi 18 Pro vorgestellt: Pro Max bringt 8.500-mAh-Akku und neuen 2-nm-Snapdragon

Neue Xiaomi-Flaggschiffe

Xiaomi rüstet seine neue Smartphone-Oberklasse deutlich auf: Das Xiaomi 18 Pro und das größere 18 Pro Max kommen mit Qualcomms neuer 2-nm-Snapdragon-Generation, zwei 200-Megapixel-Kameras und einem zusätzlichen Display auf der Rückseite. Vor allem das Pro Max fällt mit seinem 8.500-mAh-Akku auf. Für Deutschland fehlen allerdings noch entscheidende Angaben zu Marktstart, Modellvarianten und Preisen.
PEKING, 24. September 2026. Bei Xiaomis neuer Flaggschiff-Generation entscheidet nicht allein die Größe über den Abstand zwischen den Modellen. Das Xiaomi 18 Pro arbeitet mit Qualcomms Snapdragon 8 Elite Gen 6, für das größere Xiaomi 18 Pro Max greift der Hersteller zum Snapdragon 8 Elite Extreme Gen 6. Beide Prozessoren gehören zu Qualcomms neuer Generation von Smartphone-Chips, die im 2-Nanometer-Verfahren gefertigt wird.
Qualcomm hatte die beiden Plattformen erst einen Tag vor der Präsentation der neuen Xiaomi-Smartphones offiziell vorgestellt. Nach Angaben des Chipentwicklers gehören eine Oryon-CPU, eine Adreno-Grafikeinheit und eine Hexagon-NPU für KI-Berechnungen zur Architektur. Xiaomi gehört zu den ersten Herstellern, die darauf basierende Geräte präsentieren.
Wie groß der Leistungssprung tatsächlich ausfällt, bleibt zunächst offen. Taktraten, Fertigungsverfahren und Herstellerangaben liefern Anhaltspunkte, ersetzen aber keine unabhängigen Messungen. Erst Tests werden zeigen, wie sich die neue Snapdragon-Generation bei hoher Dauerlast, Energieverbrauch und Wärmeentwicklung schlägt.
Die Trennung zwischen den beiden Modellen zieht Xiaomi damit bereits beim Prozessor. Das Xiaomi 18 Pro erhält den Snapdragon 8 Elite Gen 6. Im Xiaomi 18 Pro Max steckt dagegen die Extreme-Variante. Damit positioniert Xiaomi das größere Modell auch technisch oberhalb des Pro.
Beim Speicher liegen die Geräte enger zusammen. Vorgesehen sind Konfigurationen mit 12 oder 16 GB Arbeitsspeicher sowie bis zu 1 TB internem Speicher. Das entspricht der Ausstattung, die inzwischen für Smartphones der oberen Preisklasse typisch ist.
Auch beim Display setzt Xiaomi auf unterschiedliche Formate. Das Xiaomi 18 Pro bleibt mit rund 6,4 Zoll vergleichsweise kompakt, während das Pro Max auf etwa 6,9 Zoll kommt. Beide AMOLED-Displays arbeiten mit einer Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz.
Xiaomi nennt zudem eine Spitzenhelligkeit von bis zu 4.000 Nits. Solche Werte sind allerdings mit Vorsicht zu lesen: Die maximale Spitzenhelligkeit wird unter bestimmten Bedingungen erreicht und entspricht nicht zwangsläufig jener Helligkeit, die dauerhaft über die gesamte Bildschirmfläche zur Verfügung steht.
Mindestens ebenso auffällig wie die neuen Prozessoren ist das Kamerasystem. Xiaomi stattet sowohl das Xiaomi 18 Pro als auch das Pro Max mit drei rückseitigen Kameras aus und setzt erneut auf die Zusammenarbeit mit Leica.
Xiaomi stellt das Xiaomi 18 Pro und das Xiaomi 18 Pro Max mit zwei unterschiedlichen Snapdragon-Chips der neuen 2-nm-Generation auf. Das Pro Max unterscheidet sich unter anderem durch den Snapdragon 8 Elite Extreme Gen 6 und den größeren Akku.
Ungewöhnlich ist vor allem die Kombination aus zwei 200-Megapixel-Sensoren. Die hohe Auflösung beschränkt sich nicht auf die Hauptkamera, sondern kommt auch beim Telemodul zum Einsatz. Daraus allein lässt sich allerdings noch keine überlegene Bildqualität ableiten. Entscheidend sind ebenso Sensorgröße, Objektiv, Bildverarbeitung und die Abstimmung der Kamera-Software.
Wie gut das System bei Nacht, beim Zoomen oder bei bewegten Motiven arbeitet, lässt sich deshalb erst nach unabhängigen Praxistests beurteilen. Das gilt auch für den Vergleich mit anderen aktuellen Premium-Smartphones.
Die Kamerazone übernimmt bei den neuen Modellen noch eine zweite Aufgabe. Xiaomi integriert dort ein zusätzliches AMOLED-Display. Es kann Informationen und Widgets anzeigen, dient aber auch als Kontrollmonitor für die rückseitigen Kameras.
Wer sich mit der Hauptkamera fotografieren möchte, kann das Motiv damit auf der Rückseite des Smartphones kontrollieren. Das kleine Display ist somit nicht ausschließlich ein optisches Gestaltungselement, sondern bekommt eine konkrete Funktion im Kamerabetrieb.
Eine weitere Besonderheit betrifft den Hauptbildschirm. Das sogenannte Privacy Display soll verhindern, dass sensible Inhalte aus seitlichen Blickwinkeln ohne Weiteres lesbar sind. Wie TechRadar nach ersten Eindrücken vom Xiaomi 18 Pro berichtet, lässt sich die Funktion gezielt für bestimmte Anwendungen oder Inhalte einsetzen.
Den deutlichsten Unterschied zwischen beiden Smartphones gibt es beim Akku. Das Xiaomi 18 Pro verfügt über eine Kapazität von 7.000 mAh. Beim Xiaomi 18 Pro Max sind es sogar 8.500 mAh.
| Merkmal | Xiaomi 18 Pro | Xiaomi 18 Pro Max |
|---|---|---|
| Prozessor | Snapdragon 8 Elite Gen 6 | Snapdragon 8 Elite Extreme Gen 6 |
| Display | ca. 6,4 Zoll | ca. 6,9 Zoll |
| Akku | 7.000 mAh | 8.500 mAh |
| Arbeitsspeicher | bis 16 GB | bis 16 GB |
| Interner Speicher | bis 1 TB | bis 1 TB |
Eine hohe Kapazität bedeutet allerdings nicht automatisch eine entsprechend lange Laufzeit. Displaygröße, Prozessor, Mobilfunknutzung und Software haben erheblichen Einfluss darauf, wie lange ein Smartphone tatsächlich ohne Steckdose auskommt. Gerade beim Xiaomi 18 Pro Max wird deshalb interessant sein, welchen Effekt der große Akku im Alltag hat.
Geladen werden beide Geräte kabelgebunden mit bis zu 100 Watt. Drahtlos sind nach den veröffentlichten technischen Daten bis zu 50 Watt möglich. Als Software kommt Xiaomis neue HyperOS-Generation zum Einsatz.
Für den chinesischen Markt steht die Preisstruktur bereits fest. Das Xiaomi 18 Pro beginnt mit 12 GB Arbeitsspeicher und 256 GB internem Speicher bei 5.999 Yuan. Für das Xiaomi 18 Pro Max verlangt Xiaomi mindestens 6.999 Yuan. Mit größeren Speicherkonfigurationen steigen die Preise weiter.
Für deutsche Interessenten lassen sich daraus noch keine seriösen Europreise ableiten. Eine bloße Währungsumrechnung würde Steuern, Vertriebsstrukturen und Xiaomis regionale Preisgestaltung ignorieren. Erst die offizielle Ankündigung für Europa wird zeigen, wo sich die beiden Modelle hierzulande preislich einordnen.
Das betrifft möglicherweise nicht nur den Preis. Auch technische Unterschiede zwischen chinesischen und internationalen Varianten sind noch nicht ausgeschlossen. Android Authority weist darauf hin, dass die Akkukapazitäten außerhalb Chinas niedriger ausfallen könnten. Die Werte von 7.000 und 8.500 mAh beziehen sich deshalb zunächst auf die jetzt vorgestellten Modelle.
Damit bleibt für deutsche Käufer ein wesentlicher Teil der Produktgeschichte vorerst ungeschrieben. Berichte deuten auf eine internationale Vermarktung der neuen Pro-Serie hin. Welche Geräte tatsächlich nach Deutschland kommen, zu welchem Zeitpunkt und in welchen Speichervarianten, ist bislang jedoch nicht belastbar geklärt.
Gerade beim Xiaomi 18 Pro Max ist diese Frage relevant. Hersteller bringen ihre chinesischen Smartphone-Portfolios nicht zwangsläufig vollständig und technisch unverändert nach Europa. Verbindlich beurteilen lässt sich die deutsche Modellpalette deshalb erst, wenn Xiaomi entsprechende Angaben veröffentlicht.
Bis dahin sollten auch chinesische Preise und Spezifikationen klar als solche behandelt werden. Das verhindert den Eindruck, das Xiaomi 18 Pro und das Pro Max seien bereits in genau dieser Form für den deutschen Markt angekündigt.
Auf dem Datenblatt setzt Xiaomi bei seiner neuen Pro-Generation gleich mehrere Akzente: Qualcomms erstmals eingesetzte 2-nm-Snapdragons treffen auf zwei 200-Megapixel-Kameras, ein zusätzliches AMOLED-Display auf der Rückseite und ungewöhnlich große Akkus. Beim Xiaomi 18 Pro Max kommt mit dem Snapdragon 8 Elite Extreme Gen 6 zudem die höher positionierte Variante des neuen Qualcomm-Chips zum Einsatz.
Damit ist die technische Richtung klar, die tatsächliche Qualität der Geräte noch nicht. Wie effizient die neuen Prozessoren arbeiten, wie lange insbesondere der 8.500-mAh-Akku durchhält und welchen Vorteil das aufwendige Kamerasystem bringt, muss sich außerhalb von Datenblättern zeigen. Für Interessenten in Deutschland kommt eine zweite Ebene hinzu: Erst wenn Xiaomi die europäische Einführung konkretisiert, stehen Preise, verfügbare Varianten und die endgültige Ausstattung für den hiesigen Markt fest.
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