Cookies & Datenschutz Technisch notwendige Funktionen sind immer aktiv. Optionale Analyse- und Werbedienste werden erst nach Ihrer Zustimmung aktiviert.
Pforzheim.In einer Stadt, die sich durch soziales Engagement und kulturelle Vielfalt auszeichnet, sorgt ein noch junger Verein zunehmend für Aufmerksamkeit: der LEBENSHAUS Pforzheim e.V. Seit seiner Gründung Ende 2022 widmet sich der Verein dem Ziel, das Leben in der Region menschlicher, verbundener und spiritueller zu gestalten. Unter dem Leitmotiv „Dem Leben dienen“ schafft er Räume für Begegnung, Beratung und Besinnung – jenseits klassischer Strukturen.
Ein Verein mit Herz für die Stadt
Der LEBENSHAUS Pforzheim e.V. wurde am 24. Dezember 2022 von elf engagierten Bürgerinnen und Bürgern ins Leben gerufen. Nur wenige Wochen später, am 25. Januar 2023, erfolgte die offizielle Eintragung in das Vereinsregister des Amtsgerichts Mannheim unter der Nummer VR 703632. Damit war die Grundlage geschaffen, um gemeinnützig tätig zu werden und Projekte in Pforzheim aufzubauen, die Menschen unterstützen, inspirieren und verbinden.
Das erklärte Ziel des Vereins lautet: dem Leben in all seinen Facetten zu dienen. Dabei geht es nicht nur um materielle Hilfe, sondern um eine ganzheitliche Unterstützung, die Körper, Geist und Seele einschließt. Der Verein versteht sich als offenes Haus für alle Menschen – unabhängig von Herkunft, Religion oder sozialem Hintergrund.
Die Köpfe hinter dem Projekt
Geführt wird der Verein von einem erfahrenen Team: Erster Vorsitzender ist der evangelische Theologe und Heilpraktiker Sebastian Schulte. Ihm zur Seite stehen seine Stellvertreterin Bianca Schulte sowie Karl-Heinz Zeller als Schatzmeister. Ab Juli 2025 wird das Team durch Natscha Will erweitert, die als zusätzliche Schatzmeisterin eingetragen ist. Diese Struktur zeigt, dass der Verein bereits zu Beginn auf solide organisatorische Grundlagen setzt und langfristige Stabilität anstrebt.
Spirituelles Engagement mit offenem Ansatz
Der Verein versteht sich nicht ausschließlich als sozialer Dienstleister, sondern verknüpft soziale Arbeit mit spirituellen und kulturellen Elementen. Diese besondere Mischung zeigt sich in den öffentlichen Veranstaltungen, die regelmäßig stattfinden – etwa den sogenannten „Garten-Gottesdiensten“.
Gottesdienste unter freiem Himmel
Unter der Leitung von Sebastian Schulte finden die Gottesdienste nicht in geschlossenen Kirchenräumen, sondern im Grünen statt. Besucher erleben dort eine Kombination aus Musik, gemeinsamer Stille und künstlerischer Inspiration. Eine der Veranstaltungen wurde durch eine Malaktion begleitet, bei der eine Künstlerin während des Gottesdienstes ein Acrylbild malte – ein Sinnbild dafür, dass Spiritualität im Lebenshaus als kreativer, lebendiger Prozess verstanden wird.
Ein Teilnehmer beschrieb das Erlebnis so: „Es war kein klassischer Gottesdienst, sondern eine Begegnung mit dem Leben selbst – ruhig, offen und ehrlich.“ Diese Herangehensweise unterscheidet das Lebenshaus von traditionellen kirchlichen Formaten und macht es zu einem Ort, an dem Menschen Glauben und Gemeinschaft auf neue Weise erfahren können.
Lebensphasen als Leitstruktur
Ein Blick auf die Website des Vereins offenbart die Grundstruktur seines Denkens: Die Rubriken tragen Titel wie „Geburt, Leben, Tod, Ewigkeit“. Damit deutet das Lebenshaus an, dass es um existenzielle Themen des menschlichen Daseins geht. Diese Struktur spricht Menschen in unterschiedlichsten Lebenssituationen an – von Eltern, die neue Orientierung suchen, über Trauernde, die Halt brauchen, bis hin zu jenen, die sich Fragen nach Sinn und Spiritualität stellen.
Die häufige Frage: Was sind die Aufgaben und Ziele von LEBENSHAUS Pforzheim e.V.?
Das Lebenshaus möchte Räume schaffen, in denen Menschen Halt, Begegnung und Sinn finden. Dabei steht die Hilfe für das Leben im Vordergrund – sei es durch seelsorgerische Gespräche, kulturelle Begegnungen oder spirituelle Impulse. Der Verein versteht sich als Brücke zwischen Alltag und Glauben, zwischen Stadtgesellschaft und individueller Lebensrealität.
Ort der Begegnung: Der Lebensgarten
Im Stadtteil Pforzheim-Nord, genauer im Gärtnerweg 14a, liegt der sogenannte Lebensgarten – ein offener Treffpunkt, der regelmäßig sonntags seine Tore öffnet. Hier treffen sich Menschen aus der Nachbarschaft, um zu verweilen, Gespräche zu führen oder einfach eine Tasse Kaffee im Grünen zu genießen. Der Ort soll Geborgenheit ausstrahlen und wird vom Verein gepflegt und betreut.
Gemeinschaft leben
Die Initiative des Lebensgartens steht beispielhaft für die Idee des Vereins, soziale Wärme und Nähe wieder stärker in den Mittelpunkt des Lebens zu rücken. In Zeiten, in denen Einsamkeit und Anonymität in Städten zunehmen, bietet der Verein eine konkrete Gegenbewegung: gelebte Nachbarschaft, Spiritualität im Alltag und Raum für gemeinsames Handeln.
Verankerung in der Stadtgesellschaft
In Pforzheim existiert eine Vielzahl sozialer Einrichtungen – von der Lebenshilfe bis zu kommunalen Beratungsstellen. Das Lebenshaus Pforzheim positioniert sich dabei als ergänzender Akteur: weniger institutionell, dafür persönlicher, ganzheitlicher und spiritueller. Diese Nische macht den Verein für viele Menschen interessant, die herkömmliche Beratungs- oder Glaubensformen als zu eng empfinden.
Kooperation und Offenheit
Während es bislang keine formellen Kooperationen mit anderen Trägern gibt, ist die Offenheit des Vereins deutlich spürbar. Ziel ist es, sich langfristig stärker mit bestehenden Strukturen in der Stadt zu vernetzen. Dazu zählen kulturelle Initiativen, soziale Dienste und religiöse Gemeinschaften, die ähnliche Werte teilen.
Wie und wo ist der Verein in Pforzheim tätig?
Der Verein hat seinen Sitz in der Max-Planck-Straße 21, 75175 Pforzheim. Dort befindet sich auch der Verwaltungssitz und die Anlaufstelle für Interessierte. Die Veranstaltungen finden sowohl im Lebensgarten als auch an wechselnden Orten der Stadt statt, um möglichst viele Menschen zu erreichen.
Der Verein in Zahlen und Strukturen
Als eingetragener Verein unterliegt das Lebenshaus Pforzheim e.V. den üblichen Regularien deutscher Gemeinnützigkeit. Die formale Eintragung beim Amtsgericht Mannheim bestätigt die rechtsverbindliche Grundlage. Der Vorstand ist auf mehrere Jahre gewählt und bildet das Herzstück der organisatorischen Arbeit.
Position
Name
Amtsbeginn
1. Vorsitzender
Sebastian Schulte
25. Januar 2023
2. Vorsitzende
Bianca Schulte
25. Januar 2023
Schatzmeister
Karl-Heinz Zeller
25. Januar 2023
weitere Schatzmeisterin
Natscha Will
18. Juli 2025
Warum wurde der Verein gegründet?
Die Gründungsmitglieder betonen, dass das Lebenshaus eine Antwort auf das wachsende Bedürfnis nach Sinn, Gemeinschaft und Mitmenschlichkeit ist. Viele Menschen wünschen sich Orte, an denen sie sich austauschen können, ohne bewertet zu werden – Orte, an denen Spiritualität nicht dogmatisch, sondern lebensnah vermittelt wird.
Öffentliche Wahrnehmung und Resonanz
Obwohl der Verein noch jung ist, wächst das Interesse in der Bevölkerung stetig. Lokale Medien berichteten bereits über die ungewöhnliche Form der Gottesdienste, die eine Brücke schlagen zwischen Kunst, Natur und Glaube. Diese Berichterstattung hat dazu beigetragen, dass sich immer mehr Menschen für die Veranstaltungen interessieren.
Fragen aus der Öffentlichkeit
Welche Veranstaltungen bietet LEBENSHAUS Pforzheim e.V. an?
Der Verein organisiert neben Garten-Gottesdiensten auch Gesprächsrunden, stille Abende und kulturelle Aktionen. Ziel ist es, Lebensphasen bewusst zu erleben und gemeinschaftlich zu gestalten. Auch Trauerarbeit und spirituelle Begleitung sind Teil des Angebots.
Welche Schwerpunkte setzt der Verein?
Die Schwerpunkte liegen auf Spiritualität, Gemeinschaft, Lebensberatung und kulturellem Ausdruck. Das Leitmotiv „Dem Leben dienen“ spiegelt sich in jedem Projekt wider – sei es durch Begegnung im Garten, kreative Kunstaktionen oder stille Momente der Reflexion.
Wie kann man Mitglied werden oder mitwirken?
Interessierte können über die Website Kontakt aufnehmen. Mitgliedschaft ist offen für alle, die sich dem Leitgedanken des Vereins verbunden fühlen. Spenden und ehrenamtliches Engagement sind willkommen und werden transparent verwaltet.
Der Einfluss auf die Stadtgesellschaft
Durch seine besondere Verbindung von Glauben, Kunst und Gemeinschaft prägt das Lebenshaus Pforzheim zunehmend die kulturelle Landschaft der Stadt. Es zeigt, dass Spiritualität und soziales Engagement keine Gegensätze sind, sondern sich gegenseitig stärken können.
Ein Ort des Zuhörens und der Hoffnung
Das Lebenshaus versteht sich als Raum, in dem Menschen ernst genommen werden – mit ihren Sorgen, Hoffnungen und Wünschen. In einer Zeit, in der viele traditionelle Strukturen an Bindungskraft verlieren, bietet der Verein einen neuen Ansatz: Spiritualität als gemeinsames Erleben, als Weg und nicht als Dogma.
Ein neues Verständnis von Glauben und Gemeinschaft
Die Veranstaltungen, insbesondere die offenen Garten-Gottesdienste, zeigen, dass Glaube auch jenseits kirchlicher Mauern lebendig sein kann. Musik, Kunst und Begegnung schaffen ein Gefühl von Nähe, das in einer zunehmend individualisierten Gesellschaft vielen Menschen fehlt.
Ein Blick in die Zukunft – was LEBENSHAUS Pforzheim e.V. bewegt
Der Verein plant, sein Angebot in den kommenden Jahren auszubauen und noch stärker im Stadtleben präsent zu sein. Denkbar sind Kooperationen mit Schulen, Kultureinrichtungen oder sozialen Trägern. Auch digitale Formate sollen entwickelt werden, um die Themen Leben, Tod und Gemeinschaft breiter zugänglich zu machen.
Abschließende Betrachtung: Warum das Lebenshaus Pforzheim wichtig ist
Das Lebenshaus Pforzheim e.V. ist mehr als nur ein Verein – es ist eine Bewegung, die dem Leben in seiner Ganzheit Raum gibt. In einer Stadt, die stetig wächst und sich wandelt, erinnert das Lebenshaus daran, dass Menschlichkeit, Spiritualität und Zusammenhalt keine alten Werte sind, sondern zeitlose Grundlagen für ein friedliches Miteinander. Mit seinen offenen Formaten, seiner kulturellen Vielfalt und seiner einladenden Haltung bietet der Verein einen wertvollen Beitrag zur Pforzheimer Gesellschaft – leise, aber nachhaltig.
Hinweise zu Fehlern, Ergänzungen oder wichtigen Aktualisierungen können über die im Impressum genannten Kontaktwege eingereicht werden. Bitte nennen Sie dabei nach Möglichkeit die betroffene Beitrags-URL.
KARLSRUHE – Mitten in der Karlsruher Innenstadt, am Marktplatz, verändert sich ein traditionsreiches Gebäude: Das Carl-Schöpf-Haus, über Jahrzehnte als Modehaus bekannt, trägt heute großflächig Worte wie „Hoffnung“, „Freude“ und „Teilen“ an…
Das Demokratiefest 2026 in Schriesheim bringt Bürger, Initiativen und Kulturangebote auf dem Bürgermeister-Rufer-Platz zusammen. Im Mittelpunkt stehen Dialog, demokratische Teilhabe und gesellschaftlicher Zusammenhalt.
Duisburg, 20. Dezember 2025 – Wenn das soziale Gefüge brüchig wird, sind es oft leise Strukturen, die Halt geben. In Nordrhein-Westfalen wirkt seit mehr als zwei Jahrzehnten eine Initiative, die dort ansetzt, wo staatliche Hilfe an Grenzen…
Karlsruhe – Mitten im Herzen der Südstadt wächst seit Jahren eine Initiative, die Menschen auffängt, begleitet und stärkt – leise, aber wirkungsvoll. Die Nehemia Initiative Karlsruhe ist mehr als ein Verein: Sie ist ein Netzwerk aus…
Karlsruhe. Wer in Karlsruhe nach einem lebendigen Ort für Kultur, Vielfalt und Begegnung sucht, stößt unweigerlich auf das Tollhaus. Das Kulturzentrum im Alten Schlachthof hat sich seit seiner Gründung 1982 zu einer festen Größe entwickelt.…
Karlsruhe startet mit einem Radfrühstück auf dem Friedrichsplatz in die STADTRADELN-Kampagne 2026. Drei Wochen lang sollen Bürgerinnen und Bürger möglichst viele Fahrradkilometer sammeln.
Köln – In zahlreichen evangelischen Gemeinden der Domstadt wird in diesem Jahr das Erntedankfest groß gefeiert. Mit besonderen Gottesdiensten, Familienfesten, Mitmachaktionen und sozialen Projekten laden die Kirchengemeinden ein…
Stuttgart. Seit hundert Jahren prägt die Kulturgemeinschaft Stuttgart e.V. das kulturelle Leben der baden-württembergischen Landeshauptstadt. Gegründet im Jahr 1924, hat sie sich von einer Volksbühne für Arbeiterinnen und Arbeiter zu einer…
Karlsruhe – Immer mehr Menschen suchen nach Möglichkeiten, ihr direktes Lebensumfeld mitzugestalten. In der badischen Metropole ist die Bürgerstiftung Karlsruhe ein lebendiges Beispiel dafür, wie bürgerschaftliches Engagement konkret…
In Chemnitz ist eine Fahrraddemonstration geplant, die nach Möglichkeit auch über die Autobahn A72 führen soll. Die Aktion löst eine Debatte über Verkehrswende, Mobilität und mögliche Verkehrseinschränkungen in Sachsen aus.
In Karlsruhe-Oberreut sammeln Freiwillige Zigarettenkippen und anderen Kleinmüll im öffentlichen Raum. Die Initiative wird vom Bürgerverein und städtischen Stellen unterstützt.
Karlsruhe. In der badischen Fächerstadt sorgt ein neues Kultur- und Kunstmagazin für Aufmerksamkeit. Es versteht sich als Bühne für kreative Stimmen, zeigt innovative Projekte und stellt die vielfältige Kulturszene zwischen etablierten…
Stuttgart – Der Stadtjugendring Stuttgart gilt als Stimme der Jugend in der Landeshauptstadt. Als Dachverband von über 60 Jugendorganisationen bündelt er Interessen, setzt sich für Beteiligung ein und gestaltet politische Prozesse aktiv…
Ein Jahr nach dem Start des Digitalministeriums stehen operative Fortschritte bei Digitalisierung und Staatsmodernisierung einer weiterhin offenen Frage gegenüber: Wie stark wird das Ressort politisch steuern?
Osnabrück ist dem internationalen Rainbow Cities Network beigetreten. Die Stadt will damit Gleichstellung, Sichtbarkeit und Teilhabe von LGBTIQ+-Menschen kommunal stärker verankern.
Gospelmusik hat sich in Deutschland fest etabliert und prägt auch in Karlsruhe das kulturelle Leben. Der Artikel zeigt, warum Gemeinschaft, Kirchen und Chöre für die Szene wichtig bleiben.
Regensburg, 20. Januar 2026 – Ein kalter Wintermorgen, klare Luft, und doch liegt etwas in der Region, das nach Aufbruch klingt. In Werkstätten, Vereinen, Coworking-Spaces und Küchen der Oberpfalz schlummern Ideen, die darauf warten, gehört…