Endet in einer Katastrophe Schüsse während Jugend-Hockeyspiel in Pawtucket: Drei Tote nach Angriff in Eishalle von Rhode Island

17. Februar 2026 | 06:35 Uhr |

PAWTUCKET, Rhode Island (USA) – Während eines Jugend-Hockeyspiels in der Dennis M. Lynch Arena sind am Montagnachmittag mehrere Schüsse gefallen. Drei Menschen starben, darunter der mutmaßliche Täter, mindestens drei weitere wurden schwer verletzt. Die Ermittler prüfen einen möglichen familiären Hintergrund der Tat – viele Fragen sind jedoch weiterhin offen.

Ein Nachmittag, der abrupt endete

Es sollte ein gewöhnliches Jugend-Hockeyspiel werden, ein Termin im Kalender vieler Familien aus Pawtucket und den umliegenden Gemeinden. Kinder auf dem Eis, Eltern auf den Tribünen, Gespräche im Foyer – eine Szenerie, wie sie in amerikanischen Eishallen an Wochenenden üblich ist. Doch gegen 14.30 Uhr Ortszeit wurde diese Routine jäh durchbrochen. Während das Spiel lief, fielen plötzlich mehrere Schüsse im Zuschauerbereich der Dennis M. Lynch Arena.

Was zunächst einige Anwesende für ungewöhnlich laute Geräusche hielten, erwies sich binnen Sekunden als bewaffneter Angriff. Panik breitete sich aus, Zuschauer suchten Schutz hinter Sitzen, rannten zu den Ausgängen oder warfen sich auf den Boden. Das Jugend-Hockeyspiel wurde sofort abgebrochen. Wenig später bestätigten die Behörden: Drei Menschen sind tot. Unter den Opfern befindet sich auch der mutmaßliche Schütze. Mindestens drei weitere Personen wurden mit schweren Schussverletzungen in Krankenhäuser der Region gebracht und befinden sich in kritischem Zustand.

Die Lage nach den Schüssen

Die Polizei von Pawtucket rückte mit einem Großaufgebot an. Einsatzkräfte sicherten die Arena, sperrten das Gelände weiträumig ab und leisteten erste Hilfe. Rettungswagen standen dicht an dicht vor dem Gebäude. Ermittler des FBI unterstützten die örtlichen Behörden bei der Spurensicherung und bei ersten Befragungen von Zeugen.

Nach Angaben der Polizei gibt es derzeit keine Hinweise auf weitere Tatverdächtige. Die Lage sei unter Kontrolle, eine akute Gefahr für die Öffentlichkeit bestehe nicht mehr. Dennoch bleibt die Atmosphäre angespannt – nicht nur in der Eishalle, sondern in der gesamten Gemeinde.

Schüsse während Jugend-Hockeyspiel – was bislang bekannt ist

Die Schüsse während Jugend-Hockeyspiel in Pawtucket markieren einen weiteren schweren Vorfall von Waffengewalt in den Vereinigten Staaten. Nach bisherigen Erkenntnissen ereignete sich der Angriff ausschließlich im Zuschauerbereich. Die Spieler auf dem Eis blieben unverletzt, ebenso die Offiziellen des Spiels. Das Geschehen konzentrierte sich auf die Tribüne, wo sich Angehörige und Bekannte der jungen Sportler aufhielten.

Die Ermittler prüfen einen möglichen familiären Hintergrund. Polizeichefin Tina Goncalves erklärte gegenüber Reportern, es deute vieles darauf hin, dass es sich nicht um eine wahllose Tat gehandelt habe. Vielmehr könnten persönliche Beziehungen oder ein familiärer Konflikt eine Rolle gespielt haben. Konkrete Details zum Motiv wurden bislang nicht veröffentlicht. Auch die Identitäten der Opfer wurden zunächst zurückgehalten, um die Angehörigen zu informieren.

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Chronologie des Angriffs

  • 14.30 Uhr Ortszeit: Während eines Jugend-Hockeyspiels fallen mehrere Schüsse im Zuschauerbereich der Lynch Arena.
  • Unmittelbar danach: Panik unter den Zuschauern, Abbruch des Spiels, Evakuierung der Halle.
  • Kurz darauf: Polizei und Rettungskräfte treffen ein, mehrere Verletzte werden abtransportiert.
  • Später am Nachmittag: Bestätigung von drei Todesopfern, darunter der mutmaßliche Täter; mehrere Schwerverletzte in kritischem Zustand.

Augenzeugen berichten von Chaos und Flucht

Wer in der Arena war, beschreibt die Minuten nach den ersten Schüssen als chaotisch. Eltern versuchten, ihre Kinder zu erreichen. Einige rannten auf das Eis, um sich zu vergewissern, dass die Spieler in Sicherheit sind. Andere suchten Deckung hinter Betonwänden oder unter den Tribünen. Innerhalb kürzester Zeit verwandelte sich die Eishalle von einem Ort des Sports in einen Tatort.

Mehrere Zuschauer schilderten, sie hätten zunächst geglaubt, ein Gegenstand sei heruntergefallen oder eine Tür sei zugeschlagen worden. Erst als weitere Schüsse folgten, sei klar geworden, dass es sich um einen bewaffneten Angriff handelt. Die Evakuierung erfolgte zügig, doch die Ungewissheit blieb: Wer ist betroffen? Wer wurde getroffen? Wer fehlt?

Die Rolle der Sicherheitskräfte

Die schnelle Reaktion der Einsatzkräfte dürfte Schlimmeres verhindert haben. Innerhalb kurzer Zeit war die Arena gesichert, Verletzte wurden versorgt. Ermittler begannen noch am Tatort mit der Spurensicherung. Ob der mutmaßliche Täter durch eigene Hand oder durch den Einsatz von Sicherheitskräften ums Leben kam, wurde zunächst nicht näher ausgeführt.

Fest steht: Nach den Schüssen während Jugend-Hockeyspiel gibt es nach jetzigem Stand keine Hinweise auf weitere Beteiligte. Die Behörden betonen jedoch, dass die Ermittlungen am Anfang stehen. Videoaufnahmen aus der Halle, Zeugenaussagen und forensische Analysen sollen in den kommenden Tagen ausgewertet werden.

Eine Gemeinde im Ausnahmezustand

Pawtucket, eine Stadt im Nordosten des Bundesstaates Rhode Island, ist geprägt von engen Nachbarschaften und einem aktiven Vereinsleben. Jugend-Hockey hat hier Tradition. Viele Familien kennen einander seit Jahren, die Eishalle ist Treffpunkt und sozialer Knotenpunkt zugleich. Entsprechend tief sitzt der Schock.

Am Abend nach der Tat versammelten sich Menschen vor der Arena, legten Blumen nieder, umarmten sich. Eltern hielten ihre Kinder fest, als wollten sie sich vergewissern, dass sie wirklich in Sicherheit sind. Die Bilder aus Pawtucket erinnern an andere Orte in den USA, an denen Waffengewalt plötzlich in den Alltag eingebrochen ist – Schulen, Kirchen, Einkaufszentren.

Politische Reaktionen und gesellschaftlicher Kontext

Vertreter der Stadt und des Bundesstaates Rhode Island äußerten sich bestürzt. Sie sprachen den Angehörigen der Opfer ihr Mitgefühl aus und kündigten Unterstützung an. Gleichzeitig rückt erneut die Debatte über Waffengewalt in den Fokus. Auch wenn die Ermittlungen noch laufen, zeigt der Vorfall, wie verletzlich selbst scheinbar geschützte Räume sind.

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Die Schüsse während Jugend-Hockeyspiel werfen Fragen nach Sicherheit bei öffentlichen Veranstaltungen auf. Wie können Sportstätten besser geschützt werden? Welche Rolle spielen Zugangskontrollen, Sicherheitsdienste, Notfallpläne? Konkrete Antworten stehen noch aus. Doch die Diskussion dürfte in den kommenden Wochen an Intensität gewinnen.

Psychologische Betreuung und Unterstützung

Für die betroffenen Familien endet die Belastung nicht mit dem Abtransport der Verletzten. Viele der anwesenden Kinder haben die Schüsse gehört, manche die Verletzten gesehen. Schulen und Gemeindezentren kündigten an, psychologische Unterstützung bereitzustellen. Traumaberatung und Krisenintervention sollen helfen, das Erlebte zu verarbeiten.

Auch für die jungen Spieler bleibt dieser Tag Teil ihrer Erinnerung. Ein Jugend-Hockeyspiel, das eigentlich sportliche Ambitionen und Gemeinschaft symbolisieren sollte, ist nun mit Gewalt und Tod verknüpft. Der sportliche Kontext tritt in den Hintergrund – zurück bleibt ein tiefer Einschnitt.

Offene Fragen der Ermittlungen

Die Ermittler arbeiten daran, den genauen Ablauf zu rekonstruieren. Welche Beziehung hatte der mutmaßliche Täter zu den Opfern? Gab es Vorwarnungen, Konflikte oder Drohungen? Wurde die Tat geplant oder eskalierte eine Situation spontan? Offizielle Antworten stehen noch aus.

Klar ist bislang nur: Die Schüsse während Jugend-Hockeyspiel waren kein zufälliger Akt gegen die Allgemeinheit. Hinweise deuten auf ein gezieltes Vorgehen hin. Dennoch bleibt das Ausmaß der Tragödie erheblich – für die unmittelbar Betroffenen ebenso wie für die Gemeinde.

Ein Einschnitt für Pawtucket

Sportveranstaltungen gelten als Orte der Gemeinschaft. Eltern feuern ihre Kinder an, Vereine pflegen Traditionen, Jugendliche messen sich im Wettkampf. Wenn an einem solchen Ort Schüsse fallen, verändert sich die Wahrnehmung nachhaltig. Sicherheit, die als selbstverständlich galt, wird infrage gestellt.

In Pawtucket beginnt nun die Phase der Aufarbeitung. Gedenkveranstaltungen sind angekündigt, Kerzen brennen vor der Arena. Die Ermittlungen werden klären müssen, wie es zu diesem Angriff kommen konnte. Für die Angehörigen der Opfer jedoch ist die juristische Aufarbeitung nur ein Teil der Wirklichkeit. Der Verlust bleibt.

Die Schüsse während Jugend-Hockeyspiel haben eine Stadt erschüttert – und erneut gezeigt, wie schnell Gewalt in Räume eindringen kann, die eigentlich dem Sport und dem Miteinander vorbehalten sind. Während die Ermittler Beweise sichern und Hintergründe prüfen, steht Pawtucket vor der Aufgabe, einen Weg zurück in den Alltag zu finden. Ein Alltag, der nach diesem Nachmittag nicht mehr derselbe ist.

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Als Autor für das Magazin "Nah am digitalen Rand" verbinde ich meine Germanistik-Expertise mit einem unstillbaren Interesse für redaktionell spannende Themen. Meine Leidenschaft gilt der Erforschung und dem Verständnis der digitalen Evolution unserer Sprache, ein Bereich, der mich stets zu tiefgründigen Analysen und Artikeln inspiriert.