Internationale Begegnungen
Austauschprogramm 2027 in Pforzheim: Für Schulen und Vereine läuft die Anmeldefrist

Internationale Begegnungen

Für Austauschprojekte mit Pforzheims Partnerstädten läuft eine wichtige Frist: Schulen, Vereine und andere Pforzheimer Gruppierungen müssen ihre Vorhaben für 2027 bis zum 15. Oktober 2026 anmelden. Dabei können sowohl Reisen in eine Partnerstadt als auch Begegnungen in Pforzheim berücksichtigt werden. Selbst wer noch keine Partnergruppe im Ausland gefunden hat, kann das Verfahren bereits anstoßen.
Pforzheim, 28. September 2026. Wer im kommenden Jahr einen Austausch mit einer Pforzheimer Partnerstadt organisieren will, muss vergleichsweise früh planen. Noch bis zum 15. Oktober nimmt die Stadt Anmeldungen für das Austauschprogramm 2027 entgegen. Die Frist betrifft Pforzheimer Schulen, Vereine und Gruppierungen, die eine Begegnung im Ausland planen oder Gäste aus einer Partnerstadt in Pforzheim empfangen wollen.
Nach Angaben der Stadt Pforzheim müssen Austauschprojekte für das folgende Jahr grundsätzlich bis zum 15. Oktober des Vorjahres angemeldet werden. Für Begegnungen im Jahr 2027 ist damit der 15. Oktober 2026 der entscheidende Stichtag. Die Vorlaufzeit ist Teil des Verfahrens: Die eingereichten Vorhaben werden mit den jeweiligen Partnerstädten abgestimmt und bei der Haushaltsplanung berücksichtigt.
Die Anmeldung ist deshalb mehr als eine unverbindliche Interessenbekundung. Wer teilnehmen möchte, sollte die wesentlichen Eckpunkte des geplanten Austauschs bereits benennen können. Dazu gehören Zeitraum, Ort, Teilnehmerzahl und das vorgesehene Programm.
Das Austauschprogramm umfasst beide Richtungen einer internationalen Begegnung. Eine Pforzheimer Gruppe kann in eine Partnerstadt reisen – ebenso kann eine Schule, ein Verein oder eine andere Gruppierung Gäste aus einer Partnerstadt nach Pforzheim einladen.
Das aktuelle Anmeldeformular unterscheidet ausdrücklich zwischen diesen beiden Varianten. Für jede einzelne Begegnung ist eine eigene Anmeldung vorgesehen. Ein Besuch und der spätere Gegenbesuch werden somit nicht automatisch als ein gemeinsames Vorhaben behandelt.
Die Stadt benötigt für ihre Planung bereits konkrete Angaben. Neben den Kontaktdaten des Antragstellers werden der vorgesehene Zeitraum und der Ort der Begegnung abgefragt. Hinzu kommen Informationen über die Partnergruppe, das geplante Programm, die Zahl der Teilnehmer und Betreuer sowie die Finanzierung. Auch ein vorgesehener Gegenbesuch kann angegeben werden.
Für Schulen und Vereine bedeutet das: Eine erste Idee allein reicht für die Anmeldung nicht aus. Das Vorhaben muss allerdings auch noch nicht in jedem Detail abgeschlossen sein. Gerade bei der Suche nach einem passenden Partner lässt das Verfahren ausdrücklich Spielraum.
Eine bestehende Verbindung zu einer Schule, einem Verein oder einer anderen Gruppe im Ausland ist keine zwingende Voraussetzung. Im offiziellen Formular können Antragsteller angeben, dass sie bislang noch keine Partnergruppe haben und Unterstützung bei der Kontaktaufnahme wünschen.
Pforzheimer Schulen, Vereine und Gruppierungen können Begegnungen mit Partnerstädten für 2027 anmelden. Die reguläre Anmeldefrist endet am 15. Oktober 2026.
Das senkt vor allem für Gruppen die Einstiegshürde, die erstmals einen Austausch mit einer Pforzheimer Partnerstadt aufbauen möchten. Sie müssen nicht zunächst auf eigene Faust einen geeigneten Kontakt finden, bevor sie sich an die Stadt wenden können.
Der Bereich Europa und Städtepartnerschaften berät nach Angaben der Stadt Schulen und Vereine bei der Vorbereitung und Durchführung solcher Begegnungen. Dort werden auch Zuschussanträge für Projekte im Rahmen der Städtepartnerschaften bearbeitet.
Das internationale Netzwerk der Stadt umfasst derzeit acht Partnerstädte beziehungsweise Partnerregionen. Dazu zählen Gernika in Spanien, Györ-Moson-Sopron in Ungarn, Irkutsk in Russland, Nevsehir in der Türkei, Osijek in Kroatien, Saint-Maur-des-Fossés in Frankreich, Tschenstochau in Polen und Vicenza in Italien.
Die Austauschprogramme sind Teil dieser Partnerschaftsarbeit. Im Mittelpunkt stehen persönliche Begegnungen und Kontakte zwischen Gruppen aus Pforzheim und den jeweiligen Partnerstädten. Insbesondere Austauschprojekte junger Menschen können im Rahmen der städtischen Regelungen unterstützt werden.
Das aktuelle Formular legt dabei fest, welche jungen Teilnehmer für die Förderung berücksichtigt werden können. Dazu gehören Jugendliche bis 18 Jahre. Auch Teilnehmer bis 27 Jahre können darunter fallen, sofern sie über kein eigenes Einkommen verfügen. Gruppenleiter werden nach einem festgelegten Betreuungsschlüssel berücksichtigt.
Mit der Anmeldung für das Austauschprogramm kann eine finanzielle Unterstützung verbunden sein. Eine automatische Förderzusage ist sie jedoch nicht. Die Stadt verweist bei Zuschüssen auf die geltenden Richtlinien und die Prüfung des jeweiligen Projekts.
Eine allgemeingültige Fördersumme für jeden Austausch lässt sich daraus nicht ableiten. Welche Unterstützung infrage kommt, hängt vom konkreten Vorhaben und den dafür geltenden Bestimmungen ab.
Für Begegnungen in Pforzheim nennt die Stadt im Zusammenhang mit der späteren Abrechnung einen Pauschalsatz von 6,50 Euro pro Tag und Gast. Dieser Betrag bildet jedoch nicht sämtliche möglichen Förderungen für Austauschprojekte ab. Er sollte deshalb nicht mit einer pauschalen Zuschusshöhe für jedes angemeldete Projekt verwechselt werden.
Für Antragsteller ist die Frist dennoch von Bedeutung, selbst wenn einzelne Finanzierungsfragen noch geklärt werden müssen. Die Projekte sollen frühzeitig erfasst werden, damit die Stadt sie mit ihren Partnern abstimmen und in die weitere Planung einbeziehen kann.
Das Anmeldeformular gibt Schulen und Vereinen zugleich eine Orientierung, wie weit ihre Planung bis Mitte Oktober gediehen sein sollte. Benötigt werden vor allem die zentralen organisatorischen Daten des Austauschs.
Für jede Begegnung ist ein eigenes Formular vorgesehen. Das gilt auch dann, wenn ein Projekt aus einer Reise in die Partnerstadt und einem späteren Gegenbesuch in Pforzheim besteht.
Das ausgefüllte Formular muss unterschrieben bei der Stadt eingehen. Vorgesehen sind zwei Wege: die postalische Einreichung oder die Übermittlung per E-Mail. Wer den Antrag elektronisch verschickt, muss ihn nach den aktuellen Vorgaben unterschrieben einscannen.
Zuständig ist der Geschäftsbereich Internationales und Engagement mit dem Bereich Europa und Städtepartnerschaften. Als Ansprechpartnerinnen für das Verfahren nennt die Stadt Monika Finna und Susanne Schreck.
Gerade für Gruppen ohne bisherige Austauscherfahrung kann eine frühzeitige Kontaktaufnahme sinnvoll sein. Denn neben den formalen Angaben stellt sich häufig zunächst die Frage, mit welcher Gruppe in einer Partnerstadt eine Begegnung überhaupt organisiert werden kann. Genau für diesen Fall sieht das Anmeldeverfahren die Möglichkeit vor, Unterstützung bei der Kontaktaufnahme anzufordern.
Die Planung der Begegnungen beginnt damit Monate vor dem eigentlichen Austauschjahr. Bis zum 15. Oktober müssen die wesentlichen Angaben vorliegen, damit die Stadt die Projekte in ihre Abstimmungen und Planungen für 2027 aufnehmen kann.
Für Pforzheimer Schulen, Vereine und Gruppierungen ist der Stichtag damit der zentrale Termin. Wer bereits Kontakte zu einer Partnergruppe hat, kann ein konkretes Vorhaben anmelden. Wer noch am Anfang steht, ist vom Austauschprogramm nicht ausgeschlossen: Auch die Suche nach einem passenden Partner kann mit Unterstützung der Stadt beginnen.
Entscheidend bleibt die Frist. Für Austauschprojekte des Jahres 2027 müssen die Anmeldungen spätestens am 15. Oktober 2026 bei der Stadt Pforzheim eingehen.
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